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Betretungsverbot für Ex-MAN-Betriebsrat ist schweres Foul

PRO-GE: MAN-Management betreibt unwürdiges Schauspiel

Bild: <a href="https://www.pexels.com/de-de/@thngocbich" target="_blank">Bich Tran</a> auf <a href="https://www.pexels.com/de-de/" target="_blank">Pexels</a>
Symbolbild: Vorhängeschloss Bild: Bich Tran auf Pexels

Der langjährige bisherige Betriebsratsvorsitzende von MAN in Steyr, Erich Schwarz, wurde vom Management mit einem Betretungsverbot belegt. Die Verkündung des Abstimmungsergebnisses am 8. April war zugleich der erste Tag für Schwarz als Pensionist. Begründet wurde das Betretungsverbot für den nunmehrigen Pensionisten Schwarz nicht.

„Das telefonisch ausgesprochene Betretungsverbot ist ein unwürdiges Schauspiel. Erich Schwarz hat als Betriebsrat jahrzehntelang um den Standort gekämpft, sich für die Beschäftigten und für den Erhalt des Werkes eingesetzt“, sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE.

Schwarz solle offensichtlich diskreditiert werden, denn der Konzern versuche von eigenen Fehlern abzulenken und das für den Konzern unangenehme Abstimmungsverhalten der Belegschaft dem Betriebsrat anzulasten. „Schwarz hat sich sein Leben lang für das Werk eingesetzt. So ein Vorgehen ist auch aus menschlicher Perspektive ein schweres Foul. Das macht man einfach nicht, wenn man auch nur einen Funken Ehrgefühl besitzt“, sagt Wimmer.

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