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Metaller-KV: Verhandlungsstart Bergbau-Stahl und NE-Metallindustrie

Nächste Verhandlungen finden am 8.10. mit Fahrzeugindustrie und Gießereiindustrie statt

Nach dem Verhandlungsstart mit dem Fachverband der Metalltechnischen Industrie führten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA am 1. Oktober auch die ersten Gesprächsrunden mit den Metall-Arbeitgeberverbänden Bergbau-Stahl und Nichteisen-Metallindustrie. Beide Verhandlungsrunden wurden ohne Ergebnis unterbrochen.

Seit dem Jahr 2012 müssen die Gewerkschaften separate Verhandlungen mit den einzelnen Arbeitgeberverbänden der Metallindustrie führen, da diese ihre Verhandlungsgemeinschaft aufgelöst haben. Trotzdem ist den Gewerkschaften in den vergangenen Jahren erfolgreich gelungen, den gemeinsamen Kollektivvertrag Metallindustrie zu verteidigen und eine kollektivvertragliche Spaltung der Beschäftigten in der Metallindustrie zu verhindern.

Die ersten Verhandlungstermine mit den Fachverband Fahrzeugindustrie und der Berufsgruppe Gießereiindustrie finden am 8. Oktober statt.

Die Forderungsschwerpunkte der PRO-GE bei den Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie sind: Die Erhöhung der Löhne um 4,5 Prozent. Eine deutliche Anhebung der Zulagen für die 2. und 3. Schicht bzw. für die Nachtarbeit. Diese sollen künftig verdreifacht (auf 1,50 Euro pro Stunde) bzw. verdoppelt (auf 5 Euro pro Stunde) werden. Eine Erhöhung der Lehrlingseinkommen auf 1.000 Euro (1. Lehrjahr), 1.300 Euro (2.), 1.600 Euro (3.) und 2.000 Euro (4. Lehrjahr).

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