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Frühjahrslohnrunde startet

Start der traditionellen Frühjahrslohnrunde ab März, den Auftakt macht die Papierindustrie.

Motto 2019: "Sag uns, was dir wichtig ist!"

Nach den Abschlüssen in der E-Wirtschaft und Mineralölindustrie geht es ab März in der heimischen Industrie mit der traditionellen Frühjahrslohnrunde weiter. Neben Lohnerhöhungen geht es bei den kommenden Kollektivvertragsrunden natürlich auch um Korrekturen des seit 1. September 2018 geltenden Arbeitszeitgesetzes.
 
Sag uns, was dir wichtig ist! Das ist das Motto der industriellen Frühjahrslohnrunde 2019. In vielen Branchen werden zur Vorbereitung der KV-Runden von den BetriebsrätInnen Befragungskarten verteilt. Die Ergebnisse werden gesammelt und fließen in die Forderungskataloge ein. Neben kräftigen Lohnerhöhungen sind auch Forderungen zum Thema Arbeitszeit eingeplant. Wie bereits in der Herbstlohnrunde geht es der PRO-GE darum, Rechte und Mitbestimmung der Beschäftigten bei der Arbeitszeit im Kollektivvertrag abzusichern. Zudem sollen sehr lange Arbeitszeiten entweder die Ausnahme bleiben oder sich für die ArbeitnehmerInnen wirklich auszahlen.
 
Start im März mit der Papierindustrie
 
Den Anfang machen heuer Anfang März die KollegInnen der Papierindustrie (8.000 Beschäftigte). Es folgen die Lohnverhandlungen für die Textilindustrie mit 12.000 Beschäftigten und für die Elektro-Elektronikindustrie (50.000 Beschäftigte). Ebenso beginnen die Verhandlungen in der Chemischen Industrie (45.000 Beschäftigte) im April. Weitere Lohnrunden gibt es etwa in den Branchen Lederwaren- und Kofferindustrie, Schuhindustrie, Bekleidungsindustrie, Glashüttenindustrie, Glasbe- und -verarbeitende Industrie sowie in vielen Sektoren aus dem Agrar- und Nahrungssektor.
 
Die ersten Termine im Überblick
 
08.03. - Papierindustrie 
14.03. - Textilindustrie 
20.03. - Elektro- & Elektronikindustrie
04.04. - Chemische Industrie
15.05. - Glashüttenindustrie
 
Auch bei der industriellen Frühjahrsrunde geht es in erster Linie um kräftige Lohnerhöhungen: „Die Industrie ist dank der Beschäftigten weiterhin sehr erfolgreich. Das Jahr 2018 war ein absolutes Spitzenjahr. Die Geschäfte laufen, jetzt müssen die Arbeitgeber liefern. Wir fordern eine kräftige Erhöhung. Es muss ordentlich rascheln im Geldbörsel“, betont PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer.

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