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Metaller-KV: Gute Lohnabschlüsse wesentlich für stabiles Wirtschaftswachstum

Zeit, dass auch ArbeitnehmerInnen ihren Anteil bekommen
„Entgegen den Schwarzmalereien von FMTI-Obmann Knill hat das WIFO erst vor wenigen Tagen bestätigt, dass sich, trotz einer gedämpften Konjunktur, die Aussichten für die österreichische Wirtschaft stabilisiert haben. Und auch IHS-Chef Martin Kocher sieht für Österreich keine Stagnation oder Rezession, das Wirtschaftswachstum bleibt weiterhin im Plus. Die Voraussetzungen für ordentliche Lohnabschlüsse sind also gegeben“, so die Chefverhandler der Arbeitnehmerseite, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp). Sie betonen, dass gute Lohnabschlüsse auch im Sinne der Wirtschaft sein müssten, bereits mehrmals wurde bestätigt, dass vor allem der private Konsum die Konjunktur stützt. „Die Rechnung ist einfach: Je mehr den ArbeitnehmerInnen im Börsel bleibt, umso mehr werden sie ausgeben“, so Wimmer und Dürtscher. 
 
„Wir müssen Herrn Knill leider enttäuschen: Auch dieses Jahr wird es bei den Verhandlungen zum Metaller-KV keine Zurückhaltung von Seiten der Gewerkschaften geben. Unsere Analysen zeigen, dass sich die metalltechnische Industrie in den letzten Monaten gut entwickelt hat, das ist dem Einsatz der ArbeitnehmerInnen zu verdanken. Und dieses Engagement muss entsprechend abgegolten werden“, sagen die Gewerkschafter. Bezeichnend sei auch, wenn Knill davon spricht, dass die Party nun zu Ende sei: „Anscheinend hat die Party vor allem in den Chefetagen und bei den Aktionären stattgefunden, denn bei Managergehältern und Gewinnausschüttungen war man nicht zurückhaltend. Während dort gefeiert wurde, haben die Beschäftigten mit ihrer Arbeit dazu beigetragen, dass die österreichischen Unternehmen weiterhin auf Erfolgskurs sind. Jetzt ist es endlich an der Zeit, dass auch die ArbeitnehmerInnen ihren Anteil bekommen.“ 
 

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