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Papierindustrie: Corona-Zulage von 460 Euro und 1,6 Prozent mehr Lohn

KV-Abschluss trägt zu Kaufkrafterhalt und Einkommenssicherung bei

Nach drei ergebnislosen KV-Verhandlungsrunden kam es am 4. Juni zu einer Einigung mit den Arbeitgebern der Papier- und Pappenindustrie. „Trotz der außergewöhnlichen Situation ist es gelungen, einen Abschluss zu erreichen, der zur Einkommenssicherung und dem Kaufkrafterhalt beiträgt. Ziel der konstruktiven sozialpartnerschaftlichen Verhandlungen war es, den Fortbestand der Arbeitsplätze zu sichern“, so Hubert Gangl, Vorsitzender Bundesbranchenausschuss Papier in der PRO-GE. „Mit einer Corona-Zulage von 460 Euro und einer Empfehlung an die Unternehmen, diese bis zu 760 Euro zu erhöhen, wird der außergewöhnlichen Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der Covid-19 Pandemie Rechnung getragen. Das ist ein wichtiges Signal der Wertschätzung und zeigt, dass es um mehr als ein Danke gehen muss.“

Die Eckpunkte des Verhandlungsergebnisses:

Lohn-/Gehaltsrechtliche Verbesserungen:

  • + 1,6 % KV-Löhne und Mindestgehälter ab 1.September 2020
  • + 1,6 % Ist-Löhne und Ist-Gehälter ab 1.September 2020
  • + 460,- Euro einmalige „Corona-Zulage“ (Pappenindustrie: 200,- Euro) für den besonderen Einsatz und die Belastung während der Covid-19-Pandemie.
    • Auszahlung jeweils zur Hälfte mit dem Monatslohn/-gehalt für Juni und für August 2020.
    • Lehrlinge erhalten eine Zulage von + 340,- Euro (Pappenindustrie: 200,- Euro).
  • Empfehlung der KV-Partner an jene Betrieben mit besonders hoher Belastung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zusätzlich hoher Auslastung, die Corona-Zulage bis auf € 760,- zu erhöhen
  • + 1,6 % Lehrlingsentschädigung ab 1.September 2020
  • + 1,6 % Reiseaufwandsentschädigung ab 1.September 2020
  • + 1,6 % Nachmittagszulage ab 1.September 2020
  • + 4,95 % Nachtarbeitszulage: Wie bereits 2019 vereinbart, wird diese ab 1.5.2020 auf € 23,30 pro Schicht erhöht.
  • Der neue KV-Mindestlohn beträgt € 1.734,48 (Pappenindustrie: € 1.623,09).

Rahmenrechtliche Punkte:

  • Im Rahmenrecht wurden heuer keine inhaltlichen Änderungen vorgenommen.

Geltungsbeginn: 1.Mai 2020 (soweit nicht anders vereinbart)
Laufzeit: bis 30.April 2021

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