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Entscheidende 5. Runde mit FMTI - Mehr als 250 Betriebsversammlungen bereits einberufen

Gewerkschaften holten vorsorglich Streikfreigabe ein
Noch  vor der nächsten Kollektivvertragsverhandlung am Montag, 28. Oktober,  mit dem Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) verstärken die  Gewerkschaften  PRO-GE und GPA-djp gemeinsam mit den BetriebsrätInnen und Belegschaften  den Druck auf die Arbeitgeber. Sollte auch diese fünfte  Verhandlungsrunde scheitern, werden die Beschäftigten in  Betriebsversammlungen über den Stand der Verhandlungen informiert und  weitere  Kampfmaßnahmen beschlossen. Die Gewerkschaften holten vorsorglich auch  die ÖGB-Streikfreigabe ein.
 
Ärger über Arbeitgeberangebot
 
Bereits mehr als 250 Betriebsversammlungen sind im FMTI-Bereich einberufen, und es werden stündlich mehr. Die  meisten Versammlungen werden bei einem Scheitern der KV-Verhandlung  zwischen Dienstag und Donnerstag stattfinden. "Der Ärger der  ArbeitnehmerInnen über das bisherige Arbeitgeberangebot in Höhe der  Inflationsrate von 1,8 Prozent ist spürbar groß. Die Arbeitgeber  müssen sich am Montag ordentlich bewegen, sonst wird kein Abschluss  möglich sein. Eine de facto Nulllohnrunde wird es mit den Gewerkschaften  und BetriebsrätInnen jedenfalls nicht geben“, sagen die beiden Verhandlungsleiter, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).
 
Forderung nach 4,5 Prozent bleibt aufrecht
 
Das Arbeitgeberangebot entspricht in keiner Weise dem wirtschaftlichen Erfolg. PRO-GE  und GPA-djp fordern daher weiterhin 4,5 Prozent bzw. mindestens 100  Euro mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten. "Die Metallindustrie  war in den vergangenen Jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich. Gerade  das Jahr 2018 war äußerst gewinnbringend und die Eigentümer haben sich  mit über zwei Milliarden an Gewinnausschüttungen bereits bedient. Jetzt  sind die ArbeitnehmerInnen an der Reihe“, betonen  Wimmer und Dürtscher.

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