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Metaller-KV: Warnstreiks in der Gießereiindustrie ab Montag möglich

Hohe Kampfbereitschaft in den Betrieben: Scheitern Verhandlungen am Freitag, wird gestreikt

Dritte Verhandlung am Freitag, 8. November

Der Kampf um einen einheitlichen Kollektivvertragsabschluss für die gesamte Metallindustrie ist noch nicht zu Ende. Morgen, Freitag, ab 10 Uhr verhandeln die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp zum dritten Mal mit den Arbeitgebern der Gießereiindustrie über Lohn- und Gehaltserhöhungen. Die Unternehmen verwehren den rund 7.500 Beschäftigten die bisher mit allen anderen fünf Arbeitgeberverbänden der Metallindustrie erzielte Erhöhung von 2,6 bis 2,8 Prozent. 
 
In rund 20 Betrieben werden daher bis einschließlich heute, Donnerstag, Betriebsversammlungen abgehalten und Kampfmaßnahmen beschlossen. Die Gewerkschaften erreichen mit diesen Versammlungen mehr als 80 Prozent aller Beschäftigten in der Gießereiindustrie. Das betrifft unter anderem die Betriebe Georg Fischer, Dynacast Österreich, voestalpine Gießerei Traisen (Niederösterreich), TCG Unitech, Borbet Austria (Oberösterreich), Maschinenfabrik Liezen (Steiermark), Eisenwerk Sulzau-Werfen (Salzburg) und Tiroler Rohre (Tirol).
 
„Die Metallerinnen und Metaller der Gießereiindustrie werden diese Geringschätzung nicht hinnehmen. Die BetriebsrätInnen und Belegschaften sind solidarisch und bereit, für die Lohn- und Gehaltserhöhung von mindestens 2,6 bis 2,8 Prozent zu kämpfen“, sagen die beiden Chefverhandler der Gewerkschaften, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp). 
 
Scheitern also die Verhandlungen am Freitag, werden nächste Woche die Betriebsversammlungen wieder aufgenommen und in Warnstreiks übergehen. „Die Kampfbereitschaft ist hoch, wir sind bereit, den Konflikt zusammen mit den Beschäftigten auszutragen“, betonen die beiden Gewerkschafter abschließend.

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