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Positive Bilanz: Löhne und Gehälter legten deutlich stärker zu als Inflationsrate

Pensionserhöhung geringer als die meisten Kollektivvertragsabschlüsse

Gute Nachricht für die ArbeitnehmerInnen: Die Herbstlohnrunde 2018 hat für die meisten Beschäftigten deutlich höhere Abschlüsse gebracht als die Teuerung des vergangen Jahres - an der sich die Kollektivertragsverhandlungen orientieren. Zur Orientierung: Die allgemeine Teuerungsrate lag im Vorjahr bei zwei Prozent, der tägliche Einkauf verteuerte sich um 2,6 Prozent.

Eingeläutet haben die Herbstlohnrunde die gewerkschaftlich stark organisierten Metaller, die traditionell die Linie vorgeben, auch wenn sie meist höher abschließen als alle anderen Branchen. Sie erhalten seit November des Vorjahres im Schnitt um 3,5 Prozent mehr. Gewohnt deutlich darunter lagen die Handelsangestellten, die ein Plus von 2,5 Prozent herausverhandelten - womit sie zwar klar über der allgemeinen Teuerung liegen, aber minimal unter dem Preisanstieg beim täglichen Einkauf bei vielen ihrer Arbeitgeber.

Erheblich besser stiegen die Eisenbahner aus, die sich im Dezember rückwirkend mit 1. Juli 2018 auf ein Plus von 3,4 Prozent geeinigt haben. Für die Lkw-Fahrer gab es einen Zuwachs von 3,3 Prozent. Ein Fass aufmachen konnten auch die Brauer, die heuer um 3,2 Prozent mehr verdienen. Auf den gleichen Zuwachs kommen auch die Beschäftigten in der Bewachungsbranche.

Die Beamten durften sich über einen Gehaltszuwachs von im Schnitt 2,8 Prozent freuen. Bei den Pensionen war die Regierung zurückhaltender, sie legten, je nach Pensionshöhe, um zwei bis 2,6 Prozent zu.

Der bisher letzte Abschluss gestern (16. Jänner, Anm.), jener der Arztangestellten in Wien, brachte eine Kollektivvertrags-Erhöhung von drei Prozent.

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