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Metallindustrie: Forderungsübergabe am 23. September

Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp fordern zügige Verhandlungen für höhere Löhne und Gehälter

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 195.000 Beschäftigten der Metallindustrie starten am 23. September um 11 Uhr in der Wirtschaftskammer mit der traditionellen Übergabe des gewerkschaftlichen Forderungsprogrammes an die sechs Arbeitgeberverbände und Berufsgruppen. Einen großen Schwerpunkt für die heurigen Verhandlungen legen BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen auf ordentliche Erhöhungen der Löhne und Gehälter. „Die letzten acht Jahre waren gerade für die Metallindustrie äußerst erfolgreiche Geschäftsjahre. Zuletzt brummte der Industriemotor kräftig und die Exporte erreichten beinahe jährlich ein neues Rekordniveau. Die Unternehmen haben dank der großartigen Arbeit der Beschäftigten kräftig verdient. Daher ist heuer Erntezeit für die ArbeitnehmerInnen“, sagen die beiden Chefverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp).

Die Gewerkschaften fordern zügige Kollektivvertragsverhandlungen. Gleich im Anschluss der Forderungsübergabe startet die erste Verhandlungsrunde mit dem größten Arbeitgeberverband Metalltechnische Industrie (FMTI). Diese wird auch am nächsten Tag fortgeführt. Alle Verhandlungen mit den Fachverbänden werden in Wien stattfinden, darauf haben sich die Gewerkschaften mit den Arbeitgeberverbänden verständigt. Die Argumente der Gewerkschaften gegenüber dem Vorschlag des FMTI, die KV-Runden in Vorarlberg abzuhalten, wurden über den Sommer diskutiert. Die Teilnahme vieler BetriebsrätInnen an den Verhandlungen hätte dieser Ortswechsel deutlich erschwert. Diese Bedenken wurde vom FMTI schließlich anerkannt.

Die einzelnen Starttermine nach Arbeitgeberverband im Überblick:

  •    Übergabe des Forderungsprogrammes am 23. September, 11 Uhr, Wirtschaftskammer Österreich
     
  • Metalltechnische Industrie (rund 126.500 Beschäftigte): 1. KV-Runde am 23. September, ab ca. 14 Uhr. Fortführung am 24. September mit der 2. Runde.
     
  • Gießereiindustrie (rund 7.400 Beschäftigte): 1. KV-Runde am 3. Oktober
     
  • Fahrzeugindustrie (rund 34.600 Beschäftigte): 1. KV-Runde am 9. Oktober
     
  • Fachverband Bergbau-Stahl (rund 17.000 Beschäftigte): 1. KV-Runde am 28. Oktober
     
  • Fachverband NE-Metallindustrie (rund 6.400 Beschäftigte): 1. KV-Runde am 30. Oktober
     
  • Fachverband der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen: (rund 5.000 Beschäftigte) 1. KV-Runde am 30. September

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