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Forderungsprogramm für das Metallgewerbe übergeben

Gewerkschaft will höhere Löhne und mehr Freizeit
Heute, Montag, beginnen nicht nur die Verhandlungen für den Kollektivvertrag der Metallindustrie, sondern es wurde vonseiten der Gewerkschaft PRO-GE auch das Forderungsprogramm für die rund 110.000 ArbeiterInnen und 17.000 Lehrlinge des Metallgewerbes an die Arbeitgebervertreter übergeben. Neben der Anhebung der IST- und Mindestlöhne sowie der Lehrlingsentschädigungen will die Gewerkschaft Verbesserungen im Rahmenrecht. Dazu gehört die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche, das Wahlrecht bei der Abgeltung aller Überstunden zwischen Freizeit und Geld, die Ermöglichung der 4-Tage-Woche, sollte dies der/die ArbeitnehmerIn wünschen und der arbeitsfreie 24. und 31. Dezember. 
 
„Wichtig ist uns, dass den Beschäftigten des Metallgewerbes mehr Freizeit ermöglicht wird. Ebenso muss der Beitrag der Arbeiterinnen und Arbeiter zu den guten Wirtschaftsdaten der vergangenen Jahre anerkannt und fair entlohnt werden“, betont PRO-GE Vorsitzender und Chefverhandler Rainer Wimmer. 
 
Der Geltungsbereich des Kollektivvertrags Metallgewerbe betrifft viele verschiedene Berufsgruppen: Unter anderem Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie die Gruppe der Installateure. Die erste Verhandlungsrunde findet am 11. Oktober statt.

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