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Der Kampf geht weiter!

Danke für die Unterstützung! Die PRO-GE wird auch 2019 kraftvoll für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen auftreten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

2019 wird für Gewerkschaften und Arbeiterkammer ein sehr intensives Jahr. Die Bundesregierung und Teile der Wirtschaft haben den partnerschaftlichen Weg verlassen. Gesetze wurden durchgeboxt, ohne die Interessen der ArbeitnehmerInnen zu berücksichtigen. Die Beispiele sind bekannt:  Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA wird ausgehungert, die Gebietskrankenkassen werden zerstört, ArbeitnehmerInnen werden aus der Selbstverwaltung der Sozialversicherung gedrängt, die 60-Stunden-Woche wurde eingeführt und die Mitbestimmung im Betrieb wird zurückgedrängt.

Die Gewerkschaften haben aber in der Herbstlohnrunde bewiesen, dass sie auch dann erfolgreich ArbeitnehmerInnen vertreten können, wenn das Gegenüber den Weg des Gespräches und des sozialen Ausgleichs verlässt. Gerade die Warnstreiks in der Metallindustrie waren ein deutliches Signal dafür. Sie zeigen auch, wie wichtig die Solidarität aller Gewerkschaftsmitglieder ist.

So konnte die PRO-GE zusammen mit den BetriebsrätInnen in einigen Kollektivverträgen bereits wichtige Punkte wie bezahlte Pausen oder hohe Zuschläge für die elfte und zwölfte Arbeitsstunde erreichen. Im Bereich des Metallgewerbes (z.B. Kfz-MechanikerInnen und Installateure) erreichte das Verhandlungsteam sogar ein Optionenmodell zur Arbeitszeitverkürzung.

Ich freue mich sehr, dass die PRO-GE das vierte Jahr in Folge ein großes Mitgliederplus verzeichnet. Ich bedanke mich bei allen für diese enorme Unterstützung. Die PRO-GE wird diesen Elan nützen und bei den kommenden Lohnrunden sowie in der politischen Auseinandersetzung kraftvoll für die Anliegen der ArbeitnehmerInnen auftreten.

Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE

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