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Zukünftige Regierung muss ArbeitnehmerInnen entlasten!

Aktion vor Parlament: ArbeitnehmerInnen schultern bereits zu viel
Den ArbeitnehmerInnen wurde unter türkis-blau bereits einiges zugemutet: 12-Stunden-Tag, 60-Stunden-Woche, die Zerschlagung der Sozialversicherung und so weiter. Um darauf aufmerksam zu machen, veranstaltete die PRO-GE eine Aktion vor dem Parlament, bei der eine Kutsche, symbolisch beladen mit sämtlichen Belastungspaketen, von ArbeitnehmerInnen gezogen wurde. Von der nächsten Regierung fordert die Gewerkschaft endlich Verbesserungen für die ArbeitnehmerInnen ein.
 
„Unsere Aktion soll zeigen, dass unselbstständig Beschäftigte bereits zu viel zu schleppen haben. Die ArbeitnehmerInnen müssen endlich entlastet werden“, erklärt Stephan Schlögl von der PRO-GE Wien und weiter: „Statt endlich für Einkommensgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu sorgen oder eine bessere Work-Life-Balance zu ermöglichen, ist zu befürchten, dass ÖVP und FPÖ in einer Koalitions-Neuauflage genau dort weitermachen, wo sie aufgehört haben: Rechte von ArbeitnehmerInnen beschneiden und ihre Stellung zu schwächen und die Wünsche von Industrie und Wirtschaft erfüllen.“
 
An den Antworten der Parteien auf 81 Fragen des ÖGB ist zu erkennen, dass FPÖ, ÖVP und NEOS auch weiterhin keine arbeitnehmerfreundliche Politik betreiben wollen. Arbeitszeit-Modelle, die verschiedene Lebensumstände berücksichtigen, eine 6. Urlaubswoche für alle, die Umsetzung echter Gleichberechtigung – alles Fehlanzeige. „Als Gewerkschaft setzen wir uns für ein gutes Leben für alle ein. Wir wollen, dass Arbeit und Freizeit gut vereinbar sind, wir fordern Flexibilität auch von den Arbeitgebern, etwa dass Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen unterschiedliche Freiheiten haben und die ArbeitnehmerInnen müssen weiterhin rechtlich gut abgesichert sein, damit Ausbeutung verhindert wird“, so Schlögl abschließend.

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