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Frauentag: Frieben fordert generelle Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden

Regierung muss Taten setzen - PR-Sprech hilft keiner Frau

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März warnt die Frauenvorsitzende der PRO-GE, Klaudia Frieben, vor Rückschritten in der Frauenpolitik: „Derzeit werden politische Entscheidungen getroffen, die den Interessen der Frauen diametral entgegenstehen. Die ÖVP-FPÖ-Regierung orientiert sich an den Wünschen der Industrie und lässt dabei die Folgen für die Frauen außer Acht.“ Der 12-Stunden-Tag erschwere es Frauen mit Kindern, eine Vollzeittätigkeit anzunehmen, der Teilzeitarbeit werde somit Vorschub geleistet.

Gender Pay Gap in Österreich hoch

„Aktuelle Zahlen der Statistik Austria zeigen, dass der Gender Pay Gap in Österreich über dem EU-Durchschnitt liegt. Ein Grund dafür ist der hohe Anteil an Teilzeitbeschäftigung. Mit Aufklärung alleine wird man nicht mehr Frauen in Vollzeitbeschäftigung bekommen. Hier braucht es anstatt einer Arbeitszeitverlängerung eine generelle Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich und den massiven Ausbau der Kinderbetreuung, vor allem im ländlichen Bereich“, sagt die PRO-GE Frauenvorsitzende.

Gesetzliche Anrechnung von Karenzzeiten endlich umsetzen

Frieben fordert die Regierung auf, endlich Taten zu setzen, um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern: „Wir warten noch immer auf den Rechtsanspruch für den Papamonat. Und wir wollen eine gesetzliche Anrechnung der Karenzzeiten auf Gehaltsvorrückungen. Die Gewerkschaften haben in diesem Bereich bereits sehr viel erreicht. Nun wäre es Zeit, dass der Gesetzgeber tätig wird, um noch vorhandene Lücken zu schließen. Wenn die Regierung die Frauen ernst nimmt, dann soll sie endlich handeln. Mit Worthülsen und PR-Sprech ist keiner einzigen Frau geholfen.“

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