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Freien Karfreitag bis 10. Jänner anmelden

"Persönlicher Feiertag" muss drei Monate im Vorhinein angemeldet werden
Der Karfreitag fällt heuer auf den 10. April. Wer diesen Tag als "persönlichen Feiertag" frei haben will, muss seit der Neuregelung durch die türkis-blaue Vorgängerregierung, einen Urlaubstag nehmen. Die Frist für die Beantragung läuft noch bis 10. Jänner.
 
Nachdem der EuGH die geltende Regelung (freier Karfreitag für Beschäftigte evangelischer, methodistischer und altkatholischer Religions­zugehörigkeit) als diskriminierend eingestuft hatte, musste gehandelt werden. Eine Lösung im Sinne der ArbeitnehmerInnen hätte darin bestanden, allen einen zusätzlichen Feiertag zuzugestehen. Die damalige Regierung hat sich aber für die denkbar schlechteste Variante entschieden: Der Karfreitag wurde für alle gestrichen. "Wir fordern die neue Regierung auf, die derzeitige Regelung zu überdenken und den Karfreitag zum gesetzlichen Feiertag für alle zu machen", fordert Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der PRO-GE. Die Entscheidung letztes Jahr sei ein Kniefall vor der Wirtschaft gewesen und müsse korrigiert werden.
 
Wer heuer freihaben möchte, muss sich einen Urlaubstag - jetzt "persönlicher Feiertag“ genannt - nehmen. Dieser muss aber rechtzeitig beim Arbeitgeber gemeldet werden. 
 
So funktioniert der "persönliche Feiertag"
 
Ein Mal pro Urlaubsjahr kann jeder Arbeitnehmer/jede Arbeitnehmerin den Zeitpunkt des Antritts eines Urlaubstags einseitig bestimmen. Hierfür kann er/sie irgendeinen beliebigen Tag wählen. Der Zeitpunkt muss spätestens drei Monate im Vorhinein schriftlich bekannt gegeben werden.
 
Du sollst trotzdem arbeiten?
 
Es steht den ArbeitnehmerInnen frei (Freiwilligkeit!), auf Ersuchen des Arbeitgebers den als „persönlichen Feiertag“ bekannt gegebenen Urlaubstag nicht anzutreten, sondern zu arbeiten. Der Urlaubstag verfällt in diesem Fall zwar nicht, aber es gibt für dieses Jahr kein einseitiges Antrittsrecht mehr. Bezahlung für den gearbeiteten Tag: Urlaubsentgelt plus das für die geleistete Arbeit gebührende Entgelt.

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