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Frauen profitieren von der Hacklerregelung

ArbeitnehmerInnen werden von ÖVP für dumm verkauft

Frauen profitieren von der Hacklerregelung
Frauen profitieren von der Hacklerregelung Frauen profitieren von der Hacklerregelung
„Wer die abschlagsfreie Pension nach 45 Arbeitsjahren abschaffen will, schadet auch den Frauen. Die Anpassung des Frauenpensionsalters an das der Männer beginnt schrittweise mit Jahresbeginn 2024, bis zum Jahr 2033 soll sie abgeschlossen sein. Diese schrittweise Anpassung trifft alle Frauen, die nach dem 2.12.1963 geboren sind. Frauen, die ab dem 2.6.1968 zur Welt gekommen sind, haben bereits das gleiche Regelpensionsalter wie Männer“, stellt die Bundesfrauenvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Klaudia Frieben klar. „Es wird versucht, mit fadenscheinigen Argumenten Frauen gegen Männer auszuspielen, um die Abschaffung der Hacklerregelung Neu zu rechtfertigen. Herr Bundeskanzler, hören Sie damit auf, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für dumm zu verkaufen“, sagt Frieben. 
 
Ebenso wird nicht erwähnt, dass bei der abschlagsfreien Pension nach 45 Arbeitsjahren Kindererziehungszeiten im Ausmaß von fünf Jahren bzw. 60 Monaten angerechnet werden, um Benachteiligungen von Frauen zu vermeiden. „Will die ÖVP die Situation von Frauen verbessern, dann soll sie sich dort engagieren, wo es nötig ist und nicht ein gutes, durchdachtes Gesetz angreifen. Baustellen gibt es genug: Das Recht auf Sonderbetreuungszeit fehlt, die Kinderbetreuung gehört in vielen Regionen ausgebaut und in vielen Berufen, die vor allem von Frauen ausgeübt werden, lässt die Bezahlung zu wünschen übrig. Es gibt also im frauenpolitischen Bereich wichtiges zu tun. Die Abschaffung der Hacklerregelung Neu gehört nicht dazu“, sagt Frieben abschließend. 

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