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Auf und ab in Sicherheit

Wer heute in einen Aufzug steigt, muss sich wenig Gedanken über die Sicherheit machen. Wir vertrauen darauf, dass uns die Technik sicher nach oben und wieder nach unten bringt. Wie viel Know-how hinter diesem selbstverständlichen Sicherheitsgefühl steckt und dass wichtige Komponenten der Aufzugstechnik aus Scheibbs in Niederösterreich kommen, weiß wohl kaum jemand.
Im beindruckenden Testturm bedarf es Schwindelfreiheit beim Zusammenbau der komplexen Testsysteme.
Fast schon ein Wahrzeichen von Scheibbs: Den großen Testturm sieht man schon von Weitem.
Einzelne Metallkomponenten werden für den Schweißroboter vorbereitet.
Spezielle Schweißkenntnisse sind beim Aufzugsbau von besonderer Bedeutung.
Die Seitenträger für Gegengewichte vor der weiteren Bearbeitung.
Konzentration und Genauigkeit sind bei der Biegemaschine gefragt. Hier wird der korrekte Winkel gemessen.
Von Zeit zu Zeit muss Gerhard Schafhuber zu Wartungsarbeiten direkt zum Schweißroboter. Auch modernster 3D-Laserschnitt kommt bei Wittur zum Einsatz.
In der Spritzerei wird auch nach besonderen Kundenwünschen gefertigt. Jede Farbe ist möglich.
Die letzten Montageschritte vor der Auslieferung.
Franz Josef Karner ist schon seit 42 Jahren im Betrieb und kennt alle Aufzugssysteme bis ins Detail.
Über hundert Werkzeuge kommen im modernen Bearbeitungszentrum zum Einsatz. Diese müssen regelmäßig gewechselt werden.
Betriebsratsvorsitzender Robert Leitner (rechts im Bild) hat im Betrieb gelernt und war selbst 25 Jahre in der Produktion tätig. Seit 2016 kümmert er sich ausschließlich um die Anliegen der ArbeiterInnen.
Bei der Endmontage der Rollenführung für die Aufzüge braucht es einen exakten Ablauf.
Die Geschwindigkeitsregler sorgen auch im Notfall für die Sicherheit des Fahrkorbs.
Erfahrung in der Montage hilft. Hier werden unter anderem Türelemente zusammengebaut.
Bei der Qualitätskontrolle werden die Einzelteile genau geprüft.

Man sieht ihn schon von Weitem: 50 Meter hoch thront der Wittur-Turm inmitten des Werksgeländes des Aufzugherstellers. Er ist der Stolz des Unternehmens und fast schon ein Wahrzeichen von Scheibbs geworden. Die verschiedenen Produktionshallen sind sichtbare Zeitzeugen der stetigen Erweiterung der Produktion seit den späten 1960er-Jahren. So ist das Unternehmen mit unterschiedlichen Eigentümerstrukturen gewachsen und zu einem wichtigen Arbeitgeber und Lehrbetrieb in der Region geworden.

Von Scheibbs in die ganze Welt

Mehr als 500 Beschäftigte sorgen im Zwei- bzw. Drei-Schicht-Betrieb für die Produktion modernster Aufzugstechnik. Robert Leitner hat selbst vor 30 Jahren Maschinenbautechniker bei Wittur gelernt und war schon Jugendvertrauensrat. Heute vertritt er als Betriebsratsvorsitzender die Interessen der rund 360 ArbeiterInnen. „Bei den Aufzügen produzieren wir alles, was man optisch nicht sieht und trotzdem für die sichere Benutzung eines Fahrstuhls notwendig ist. Nur wer in einer Glaskabine fährt, kann auch sichtbar unsere Technik wahrnehmenwahrnehmen“, erklärt Leitner. Dazu gehören Tragrahmen, Gegengewichte, Geschwindigkeitsregler, Bremsen, Führungskomponenten, Türmechaniken, Antriebe und vieles mehr. Wittur-Produkte kommen weltweit in den höchsten Wolkenkratzern zur Anwendung.

Forschen und Testen für größte Sicherheit

Eine wichtige Rolle spielen dabei auch das Entwicklungszentrum und der gigantische Testturm. Seit 2009 bringen die Forschungsarbeiten wichtige und neue Erkenntnisse für die Aufzugstechnik. Circa 70 Patente habe das Unternehmen bereits entwickelt, bestätigt uns Franz Josef Karner. Er ist Mitverantwortlicher in der Produktentwicklung. In spektakulären und aufwendigen Fallversuchen können Sicherheitskomponenten, Fahrkorbrahmen und Türantriebssysteme im Testturm auf ihre Tauglichkeit geprüft werden. Das alles für unser sicheres Gefühl in den Aufzügen.

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