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Betriebsreportage: Arbeiten an Energielösungen

In jeder Ausgabe der "Glück auf!", dem Mitgliedermagazin der PRO-GE, stellen wir einen Betrieb und dessen MitarbeiterInnen vor. Diesmal waren wir auf Lokalaugenschein bei Siemens Energy Austria in Wien. Das Unternehmen sorgt mit seinen Produkten für eine sichere Energiewertschöpfungskette in Österreich. Seit dem Ukraine-Konflikt ist das Thema Energie mehr denn je in den Fokus gerückt und es zeigt sich, wie sensibel die Bereitstellung von Energie ist.
Das Betriebsratsteam rund um Michael Oppenberger (rechts in Bild) kümmert sich um die Anliegen der MitarbeiterInnen.
Im Lager in Schwechat sind auch Schweißarbeiten vonnöten.
Teamwork ist bei kraftaufwendigen Arbeiten unumgänglich.
Selbst in luftiger Höhe muss auf die Sicherheitsbestimmungen achtgegeben werden.
Die Kontrolle der Sicherheitsgurte vor dem „Aufstieg“ in die Anlage ist das Um und Auf.
Für die Fertigung der komplexen Anlagen braucht es Übersicht.
Das Anbringen der Kabelschächte für die Anlage erfordert Erfahrung, weil es oft flexible Lösungen braucht.
Exaktes Messen, ob auch korrekt montiert wurde.
Die Ladung wird vor der Abfahrt zu den Montageplätzen gesichert.
Die transportierten Werkgegenstände werden genau protokolliert.

Das weltweit agierende Unternehmen hat über 80.000 Beschäftigte, wobei in Österreich knapp über 2.200 MitarbeiterInnen für den Bau von Kraftwerken, die Montage von Industrieschaltanlagen und Hochspannungsanlagen sowie für die Realisierung von Prozesssteuerungen und Messsteuerregeltechnik im Energiebereich sorgen. In zwei Werken in Weiz und Linz werden Transformatoren für die Energieverteilung gefertigt.

Kompetente MitarbeiterInnen dank Lehrausbildung

Seitdem Siemens Energy Austria im Jahr 2020 eigenständig wurde, ist Michael Oppenberger Vorsitzender des ArbeiterInnenbetriebsrats am Wiener Standort und für rund 200 KollegInnen zuständig. Er beschreibt die Tätigkeit im Anlagenbau als sehr komplex. Es ist Kompetenz und Erfahrung gefragt, wenn es um den Aufbau neuester und komplizierter Energieanlagen geht. Diese werden für externe Energieunternehmen gefertigt. Darüber hinaus sind die MitarbeiterInnen aber auch für die Instandhaltung von Industrieschaltanlagen, Prozesssteuerungen und Messsteuerregeltechnik für andere Firmen im Energiesektor verantwortlich. Dafür braucht es qualifiziertes Personal. Eine eigene Lehrlingsausbildung sorgt für den Nachwuchs.

Immer in Einsatzbereitschaft

Oppenberger bezeichnet die Montageund Instandhaltungsarbeiten als keine leichten Tätigkeiten. Zum einen sind die MitarbeiterInnen bei der Instandhaltung zu jeder Zeit auf Abruf bereit, und das auch bei extremen Wetterbedingungen. Zum anderen gehört die vorgeschriebene und umfangreiche, aber auch erschwerende Schutzausrüstung zum Alltag aller Beschäftigten. Ohne diese dürfen sie sich nicht auf den Werksgeländen bewegen. All diese Arbeiten müssen unter Einhaltung größter Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden. Denn Sicherheit hat oberste Priorität, wenn es um die Energieversorgung geht.

Im Ausbildungszentrum werden die Lehrlinge zum/zur ElektroenergietechnikerIn ausgebildet.
Das Zusammenfügen der schweren Anlagenteile braucht auch Kraft.
Im Lager in Schwechat stehen verschiedene Teile für die Montage bereit.
Der Querschnitt einer Produktleitung für Analysesysteme
Mit dem Kran werden auch schwerste Teile im Anlagenbau an die richtige Stelle transportiert.
Frauenpower bei Siemens Energy Austria

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