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In die Röhre geschaut

Die Firma Geberit ist weltweit mit rund 12.000 MitarbeiterInnen bekannt für ihre Sanitärprodukte. Nicht selten wird ein Besuch am „stillen Örtchen“ von sichtbaren Logos der Firmengruppe begleitet.
Das Zusammensetzen der Siphone erfolgt nach genauen Vorgaben.
Der Ausbildner Heinz Amberger legt großen Wert auf die Qualität in der Lehrlingsausbildung.
Der Umgang mit Spritzgusswerkzeugen ist gut ausgebildeten Fachkräften vorbehalten.
Dieses Spritzgusswerkzeug ist noch eines der „Kleinen“ und hat ungefähr 400 Kilogramm.
Im Werkzeugunterhalt werden die Spritzgusswerkzeuge gewartet.
In den Aufweitungsanlagen werden die E-Muffen produziert.
Die Maschinen im Zusammenbau müssen programmiert werden.
Bei der Verpackung erfolgt auch die Qualitätskontrolle. Dies benötigt eine eigene Einschulung.
Die letzten Vorbereitungen der Pakete für den Versand.

Am Standort Pottenbrunn in Niederösterreich werden vor allem die nicht unmittelbar sichtbaren, aber umso notwendigeren Hinterwandprodukte im Sanitärbereich produziert. Der Schwerpunkt liegt im Spritzgussverfahren und in der Verarbeitung von Kunststoff. Rund 450 ArbeiterInnen sorgen für die Rohrleitungen und Abläufe, die das Benutzen der Sanitäranlagen erst ermöglichen. Mittels Spritzgießen, Schweißen und mechanischem Bearbeiten von Kunststoffteilen werden die Wannen- und Duschabläufe, WC-Spülbögen oder Elektroschweißmuffen gefertigt.

Besonderes Anliegen Gesundheitsvorsorge

Michael Küttner ist fast seit Anfang der Betriebsgründung in den 1990er-Jahren am Produktionsstandort dabei. Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist er auch als Betriebsratsvorsitzender für die Belange der ArbeiterInnen zuständig. Dabei spielt inzwischen auch die Digitalisierung im Betrieb zunehmend eine Rolle. Küttner weist darauf hin, dass es einerseits um den Wissenserhalt der erfahrenen Beschäftigten geht, aber auch um deren Gesundheit.

Besonders stolz ist der Betriebsrat auf den von ihm mitinitiierten „Vital-Katalog“, den es seit zehn Jahren im Betrieb gibt. „In diesem umfangreichen Katalog geht es um präventive Gesundheitsvorsorge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das reicht von Ausgleichsübungen direkt am Arbeitsplatz bis hin zu Massageangeboten im Betrieb“, erzählt Küttner über das sozialpartnerschaftliche Projekt und spricht auch über das gute Einvernehmen mit der Werksleitung.

Kompetente MitarbeiterInnen dank Lehrausbildung

Einen besonderen Stellenwert hat auch die Lehrlingsausbildung mit einer modern eingerichteten Lehrwerkstatt. Schon seit 1993 sorgt sie für den Fachkräftenachwuchs im Betrieb. Vom Lehrberuf KunststofftechnikerIn über MetalltechnikerIn bis hin zum/zur BetriebslagerlogistikerIn werden junge Menschen in elf unterschiedlichen Lehrberufen ausgebildet.

Ausbildungsleiter und Angestelltenbetriebsrat Heinz Amberger bestätigt, dass inzwischen auch über den betriebsinternen Bedarf hinaus ausgebildet wird. Gut ausgebildetes Personal ist das Um und Auf eines Unternehmens und motivierte MitarbeiterInnen sind der Schlüssel zum Erfolg. Damit ist gewährleistet, dass in Pottenbrunn auch in Zukunft kompetente MitarbeiterInnen für Qualitätsprodukte im Sanitärbereich sorgen.

Betriebsrat Michael Küttner ist Gesundheitsvorsorge ein wichtiges Anliegen.
In der Logistik ist trotz Automatisierung das menschliche Know-how gefragt.
Die Sanitärteile werden zusammengefügt und versandfertig gemacht.
Die Zusammenarbeit in der Zelle Duschrinnensiphon geht Hand in Hand.
Mit dem Stapler hat Birgit die Logistik fest im Griff.
Die Kunststofftechnikerin Jennifer hat bald ihre Ausbildung abgeschlossen.

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