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Elektrizitätsversorgungsunternehmen: KV-Abschluss

Mindestlöhne plus 3,6 bis 4,0 %, neuer Mindestlohn € 2.069,52

Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA konnten am 3. Februar bei der dritten Kollektivvertragsverhandlung für die rund 24.000 Beschäftigten der österreichischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen einen erfolgreichen Abschluss erzielen.
 
Bei den Verhandlungen war es den Gewerkschaften wichtig, die steigende Inflation abzugelten und die MitarbeiterInnen an den Unternehmensgewinnen zu beteiligen. Den Gewerkschaften gelang es, langjährige Forderungen im Rahmenrecht umzusetzen.
 
Der Abschluss im Detail:
 
  • Erhöhung der Mindestlöhne um 3,6 bis 4,0 %
  • neuer Mindestlohn € 2.069,52
  • Erhöhung der Ist-Löhne um 3,5 bis 3,9 %
  • Erhöhung der Zulagen um 3,85 %
  • Erhöhung der Schichtzulagen:
    2. Schicht um 58,22 % - 3. Schicht um 11,34 %
  • Erhöhung der Lehrlingseinkommen um durchschnittlich 6,03 %
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigungen um 3,1 %
  • Kinderzulage beträgt € 60,878
 
Weitere Ergebnisse:
  • Die Anrechnung sämtlicher Vordienstzeiten für ArbeitnehmerInnen und überlassene Arbeitskräfte bei Übernahme in ein Konzernverhältnis
  • Umwandlung des Dienstjubiläums von Geld in Zeit für alle KollegInnen
  • Erhöhung des Mehrarbeitszuschlages auf 50 %
 
Gültig ab 1. Februar 2022
 
 
Die Gewerkschaften verwiesen bei den Gesprächen auf die gute Ertragslage der Unternehmen, den moderaten Abschluss 2021 und die hohe Qualifikation der ArbeitnehmerInnen in der Branche. Insbesondere wurde die enorme Leistungsbereitschaft der Beschäftigten in Zeiten der Corona-Krise hervorgehoben.
 

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