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Arbeitgeber wollen Sonderfreizeit bei Hochzeit oder Umzug streichen

PRO-GE und GPA-djp drohen mit gewerkschaftlichen Maßnahmen
PRO-GE bereit für Streik Kampfmaßnahmen PRO-GE bereit für Kampfmaßnahmen und Streik

Hinter irreführenden PR-Überschriften wie „Kollektivvertrag 4.0“ verschleiert der Fachverband Metalltechnische Industrie (FMTI) geplante Verschlechterungen für die ArbeitnehmerInnen. Dies wird durch das öffentliche "laute Nachdenken" von FMTI-Obmann Christian Knill nun deutlich:  Die im Kollektivvertrag geregelten Freizeittage für ArbeitnehmerInnen etwa bei Heirat oder Umzug sind laut Zeitungsbericht den Arbeitgebern ein Dorn im Auge.

"Wenn Arbeitgeber von Entrümpelung nicht zeitgemäßer Regelungen reden, so bedeutet dies im Klartext Verschlechterungen für die ArbeitnehmerInnen. Wenn Arbeitgeber eine Vereinfachung des Kollektivvertrages fordern, dann heißt das in Wahrheit Zerstörung des KV und Sozialabbau für Beschäftigte", kritisieren die beiden Verhandlungsleiter Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp) den Fachverband scharf und betonen "wir werden keine Verschlechterungen für die Beschäftigten zulassen und wenn notwendig alle gewerkschaftlichen Maßnahmen dazu ausschöpfen".

>>> Mehr Infos: 2. Verhandlungsrunde mit FMTI ohne Ergebnis

Die zweite Verhandlungsrunde mit dem FMTI wurde am 2.  Oktober nach acht Stunden ergebnislos unterbrochen. Im Zentrum der Verhandlung standen die rahmenrechtlichen Forderungen zur Arbeitszeit. Bisher gab es dazu keine Annäherung und auch kein Gegenangebot der Arbeitgeber für Lohn- und Gehaltserhöhungen. Für die Gewerkschaften ist eine Korrektur der Arbeitszeitgesetzesnovelle auf Kollektivvertragsebene ein zentraler Schwerpunkt dieser KV-Runde. Schließlich hat die Industrie sich das Gesetz bei der Regierung bestellt und profitiert von der nun möglichen 60-Stunde-Woche. 

"Wir sehen uns nach dieser Verhandlungsrunde in unseren Forderungen bestätigt. Sowohl die Forderung nach einer 5-prozentigen Lohn- und Gehaltserhöhung als auch das Forderungspaket in Sachen Arbeitszeitregelungen bleiben voll aufrecht und es geht nun darum, bei der nächsten Verhandlungsrunde Klartext zu sprechen", bekräftigen Wimmer und Dürtscher.

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