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Brauerei-KV: Erhöhung der Löhne um 2,5 bis 2,8 Prozent

Abschluss wäre ohne Unterstützung aus Betrieben nicht möglich gewesen.

Bei den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 3.500 Beschäftigten der österreichischen Brauindustrie konnte am 11. November in der sechsten Runde eine Einigung erzielt werden. Sowohl die kollektivvertraglichen Mindestlöhne als auch Ist-Löhne steigen rückwirkend mit 1. Oktober um 2,5 bis 2,8 Prozent. "Damit steht jetzt doch noch ein sehr guter Lohnabschluss am Ende von langen und schwierigen Verhandlungen", bilanzieren die Verhandlungsleiter der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp, Anton Hiden und Bernhard Hirnschrodt.

Die Verhandlungen wurden bereits am 29. August gestartet und gipfelten nach fünf ergebnislosen Runden in österreichweiten Betriebsversammlungen, ein Streik bei einem Scheitern der sechsten Verhandlung stand im Raum. "Nur durch das entschlossene Auftreten der Beschäftigten bei den Betriebsversammlungen konnten die Verhandlungen in Richtung eines fairen Abschlusses gewendet werden", erklären Hiden und Hirnschrodt.

Der Abschluss im Überblick:

  • Die Logistiktafel wird um 2,8 Prozent erhöht.
  • Die Lohntafeln werden bis auf die qualifizierten Vizes um 2,6 Prozent erhöht.
  • Die qualifizierten Vizes werden um 2,5 Prozent erhöht.
  • Zulagen und Zehrgelder werden heuer nicht erhöht.
  • Lehrlingsentschädigungen werden wie im Kollektivvertrag vorgesehen erhöht.
  • Für alle Arbeitnehmer wird der Haustrunk um 2,5 Prozent erhöht.

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