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Brauer-KV: Gewerkschaften bereiten Kampfmaßnahmen vor

BetriebsrätInnen-Konferenz am Montag

Bereits vierte Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Die rund 3.500 Brauerei-Beschäftigten kämpfen nun bereits seit vier Verhandlungsrunden um einen Kollektivvertragsabschluss. Die letzte Runde wurde am 15. Oktober erneut ohne Ergebnis unterbrochen. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp berufen daher am Montag, den 19. Oktober, eine BetriebsrätInnen-Konferenz in Wien ein, um die weitere Vorgangsweise zu beraten und zu beschließen. „Die Arbeitgeber sind nicht einmal bereit, die Inflationsrate abzugelten. Auch eine Corona-Prämie wird abgelehnt. Das ist respektlos und eine Verhöhnung der Beschäftigten“, sagen die beiden Verhandlungsleiter auf ArbeitnehmerInnen-Seite, Anton Hiden (PRO-GE) und Bernhard Hirnschrodt (GPA-djp).

Zwar sei die Branche mit dem Geschäftsrückgang in der Gastronomie konfrontiert, der Privatkonsum lasse aber die Brauereien gut durch die Coronakrise kommen. „Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen jetzt nicht im Stich gelassen werden. Sie haben sich nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen mehr als verdient. Niemand versteht diese lange und unnötige Blockadehaltung der Arbeitgeberverhandler, denn in vielen anderen Bereichen funktioniert die Sozialpartnerschaft, wie die vielen Kollektivvertragsabschlüsse zeigen. Es reicht!“, sagen Hiden und Hirnschrodt. Die Gewerkschaften werden zusammen mit den BetriebsrätInnen den Druck ab Montag erhöhen und vorsorglich gewerkschaftliche Kampfmaßnahmen vorbereiten. Die nächste Verhandlungsrunde wurde für den 23. November vereinbart.

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