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KV-Abschluss Mineralölindustrie: +9,5 Prozent

Neuer Mindestlohn 2.370,81 Euro ab 1. Februar 2023

In den Abendstunden des 23. Jänner 2023 konnten die Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten der Mineralölindustrie erfolgreich abgeschlossen werden. Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2023 eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne sowie der Ist-Löhne um 9,5 Prozent vor. Der neue Mindestlohn beträgt damit 2.370,81 Euro. Die Vorrückungsbeträge werden ebenfalls um 9,5 Prozent erhöht, genauso wie die Lehrlingseinkommen und Zulagen. Die Erhöhung der Reise-Aufwandsentschädigungen beträgt 9,05 Prozent.

Auch im Rahmenrecht wurden Verbesserungen erreicht, wie zum Beispiel eine Erhöhung von Abschlussprämien für Lehrlinge und Verbesserungen bei den Schmutz-Erschwernis-Gefahren-Zulagen (SEG-Zulagen). Die Fortführung von Arbeitsgruppen und des Branchenaustauschs wurden vereinbart. Die Rahmenbedingungen waren heuer aufgrund der aktuellen hohen Inflationsentwicklung sehr schwierig und die Erwartungshaltung sehr hoch. Ausgangsbasis der Verhandlungen war die Jahresinflation 2022 von 8,6 Prozent. In der Mineralölindustrie sind ca. 3.300 Angestellte und ca. 800 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) beschäftigt.

Das Ergebnis im Überblick:

  • KV-Löhne +9,5 Prozent
  • Neuer Mindestlohn € 2.370,81
  • Vorrückungsbeträge +9,5 Prozent
  • Ist-Löhne +9,5 Prozent
  • Lehrlingseinkommen +9,5 Prozent 
  • Zulagen und Trennungskostenentschädigungen +9,5 Prozent 
  • Reisekosten und Aufwandsentschädigungen +9,05 Prozent 
  • Änderungen im Rahmenrecht:
    • Verbesserung im Bereich der SEG-Zulagen
    • Erhöhung der Lehrlingsprämien
    • Zusatzurlaub für ArbeitnehmerInnen mit Behinderung

Geltungstermin: 1. Februar 2023
Laufzeit: 12 Monate

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