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Elektrizitätsversorgungsunternehmen: Erfolgreicher Abschluss

KV- und Ist-Löhne +2,6 Prozent, Lehrlingsentschädigungen +2,7 Prozent

In der dritten Verhandlungsrunde konnten die Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp am 23. Jänner die KV-Verhandlungen für die rund 24.000 Beschäftigten der österreichischen Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) erfolgreich abschließen. Die kollektivvertraglichen Mindestlöhne sowie die Ist-Löhne werden mit 1. Februar um 2,6 Prozent angehoben, die Lehrlingsentschädigungen steigen um 2,7 Prozent. Der neue KV-Mindestlohn beträgt 1.960,51 Euro.

"In Anbetracht der aktuellen Inflationsrate von 1,5 Prozent im Jahresdurchschnitt ist mit dem vorliegenden Ergebnis eine ordentliche reale Einkommenssteigerung gelungen", kommentiert PRO-GE Verhandlungsleiter Manfred Anderle den Abschluss.

Das Ergebnis im Überblick:

  • KV-Löhne +2,6 Prozent
  • Ist-Löhne +2,6 Prozent
  • Lehrlingsentschädigungen +2,7 Prozent
  • Aufwandsentschädigungen +1,6 Prozent
  • Zulagen +2,6 Prozent
  • Kinderzulage 57,92 Euro
  • Überleitungsausgleiche +2,6 Prozent
  • Rahmenrecht:
    • Beschäftigung von Menschen mit Behinderung: jährliche Beratung zwischen Unternehmensleitung, Behindertenvertrauensperson und Betriebsrat
    • Fortführung der Arbeitsgruppe Frauenförderung und der Arbeitsgruppe Schichtarbeit und Arbeiten unter erschwerten Bedingungen
  • Geltungstermin: 1. Februar
  • Laufzeit: 12 Monate

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