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ÖGK: Millionen für Berater statt Patientenmilliarde

Türkis-Blaue Reform ist zum Schaden der Versicherten.

Einmal mehr bestätigt sich die Kritik der Gewerkschaften an der Zusammenlegung der Krankenkassen. In einer Anfragebeantwortung hat Sozialminister Rudi Anschober bestätigt, dass die Fusion der Gebietskrankenkassen bis 2021 mehr als 300 Millionen Euro verschlingen wird. "Vor der von türkis-blau durchgeboxten Reform haben die Gebietskrankenkassen ein Plus von 111 Millionen Euro erreicht und somit ein finanzielles Polster geschaffen, um eine umfassende Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Nun zeigt sich, wie die Beiträge der Versicherten versenkt werden und sie müssen befürchten, dass Selbstbehalte eingeführt werden, um das Defizit auszugleichen", sagt PRO-GE Chef Rainer Wimmer.

Mehr Einfluss für Arbeitgeber

"Freuen darf sich einzig die Berater-Branche, die ein großes Stück vom Kuchen bekommen hat. Worin der Vorteil für die PatientInnen liegen soll, erschließt sich nicht. Die versprochene Patientenmilliarde ist jedenfalls in weite Ferne gerückt", so Wimmer. Ebenso werde zu keiner Angleichung der Leistungen kommen, dies hat der Obmann der Sozialversicherung Peter Lehner bestätigt. "Ich bleibe dabei: Die Reform hatte nur den Zweck, den Einfluss der Arbeitgeberseite auf die Sozialversicherung zu erhöhen und die Vertreter der Arbeitnehmer hinauszudrängen. Damit hat Bundeskanzler Kurz die Wünsche seiner Wahlkampfspender erfüllt. Um die Interessen der Versicherten ist es ihm dabei nie gegangen", betont Wimmer.

>> Link zum Kurier-Artikel - Neue Gesundheitskasse: Herbe Verluste statt "Patientenmilliarde"

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