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Das war die WeFair in Linz 2021

7.000 BesucherInnen informierten sich am Wochenende über nachhaltige Alternativen.
Strahlender Sonnenschein und milde Temperaturen: Der Herbst zeigte sich am dreitägigen Messewochenende der WeFair, bisher bekannt als WearFair +mehr, von seiner besten Seite. Rund 7.000 Menschen besuchten zwischen 29. und 31. Oktober Österreichs größter Nachhaltigkeitsmesse, die heuer erstmals im Design Center Linz und unter neuem Namen stattfand.
 
Auch die PRO-GE war mit einem Stand vertreten, denn die Arbeitsbedingungen in der Produktion sind in vielen Ländern katastrophal. Um Kinderarbeit im Kakaoanbau zu bekämpfen oder die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu verbessern, braucht es internationale Vernetzung und Solidarität. Aber auch auf den heimischen Feldern hat sich die PRO-GE als größte ArbeiterInnengewerkschaft mit der Sezonieri-Kampagne das Ziel gesetzt, für faire Arbeitsbedingungen zu sorgen.
 
Podiumsgespräch: Textilproduktion in Südosteuropa
 
Die PRO-GE thematisierte in einem Podiumsgespräch die ausbeuterischen Verhältnisse in der Bekleidungsherstellung in den ärmsten Ländern Süd- und Osteuropas. "Mythos und Wirklichkeit: Faire Löhne Made in Europe?" war der Titel der Podiumsdiskussion bei der Gertrude Klaffenböck, Südwind Projektkoordinatorin der Clean Clothes Kampagne Österreich, Gerald Kreuzer als Branchensekretär der PRO-GE für die Textilindustrie und Bettina Musiolek als Clean Clothes Campaign Ko-Koordinatorin der Region Europa Süd/Ost spannende Einblicke in die Lebensrealität jener Menschen - vorwiegend Frauen - gaben, die in den ärmeren Ländern Europas bei der Herstellung von Textilien für Luxusmarken ausgebeutet werden.
 
 

 
 
 
 

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