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Verschlechterung bei der Altersteilzeit zurücknehmen!

PRO-GE fordert Rechtsanspruch für ArbeitnehmerInnen

Alte Männerhände auf Gehstock www.pixabay.com, CC0 stevepb

Die überfallsartige und ohne Begutachtungsverfahren vorgenommene Anhebung des Antrittsalters für Altersteilzeit sorgt für große Verärgerung bei den betroffenen ArbeitnehmerInnen. Denn durch die Anhebung des Antrittsalters um zwei Jahre wird vor allem den Beschäftigten in den Produktionsbetrieben vielfach die Chance auf Altersteilzeit genommen. "Das bedeutet de facto eine Abschaffung der geblockten Form der Altersteilzeit. Die Gewerkschaft PRO-GE unterstützt daher den von Alois Stöger für die SPÖ eingebrachten Antrag im Nationalrat auf Rücknahme der Verschlechterung und auf einen Rechtsanspruch von ArbeitnehmerInnen auf Altersteilzeit", betont PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer.

Die Regierung greife massiv in die Lebensplanung vor allem älterer ArbeitnehmerInnen ein. "Hier werden all jene bestraft, die jahrzehntelang hart gearbeitet haben und oftmals auch aus gesundheitlichen Gründen einen sanften Übergang in die Pension wollten. Künftig werden Beschäftigte mit Gesundheitsproblemen entweder den Arbeitsplatz verlieren oder bis zur gänzlichen Invalidität weiterarbeiten müssen", kritisiert Wimmer und fordert die Regierung auf diese unsoziale Maßnahmen zurückzunehmen.

Im neuen Arbeitsprogramm, das am Gewerkschaftstag Anfang Juni beschlossen wird, fordert die PRO-GE einen eindeutigen Rechtsanspruch für ArbeitnehmerInnen auf Altersteilzeit, sowohl bei der kontinuierlichen als auch bei der Blockvariante.

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