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Senkung des Wahlalters bei BR-Wahlen richtig

JVR darf als Vertretung für Lehrlinge nicht infrage gestellt werden
„Die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen ist grundsätzlich ein demokratiepolitisch richtiger Schritt. Da die ÖVP aber bereits in Koalition mit der FPÖ die mögliche Abschaffung des Jugendvertrauensrates in den Raum gestellt hat, bleiben wir wachsam“, sagt Stefan Laufenböck, Bundesjugendsekretär der PRO-GE. Heute wird im Ministerrat die Senkung des Wahlalters bei Betriebsratswahlen von 18 auf 16 Jahre beschlossen. Der Jugendvertrauensrat (JVR) wird im Gegensatz zum Betriebsrat, dessen Periode fünf Jahre lang dauert, alle zwei Jahre gewählt. Damit stellt er eine unabdingbare, altersadäquate Vertretung für Lehrlinge und Jugendliche im Betrieb dar. Denn nur durch den JVR ist sichergestellt, dass jeder Lehrling einmal in seiner Lehrzeit seine Vertretung wählen kann.
 
Kompetenzen des Jugendvertrauensrat ausbauen
 
Der JVR ist zur Überwachung der Ausbildung berufen. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Lehrberufen und bringt immer einen praxisnahen Blickwinkel ein. In Österreich wählen alle jungen Menschen eine Vertretung ihres Alters (KlassensprecherInnen, SchulsprecherInnen, ÖH), der JVR ist das Pendant im Betrieb. Ein Jugendvertrauensrat versteht die Probleme, Sorgen und Ängste von den Gleichaltrigen besser als Betriebsratsmitglieder, deren Ausbildungszeit oft schon länger zurückliegt. „Für uns ist deshalb klar: der JVR muss bleiben! Zusätzlich fordern wir weitere Kompetenzen: einen längeren Anspruch auf Bildungsfreistellung und deren Ermöglichung auch für passive JVR-Mitglieder“, so Laufenböck. 

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