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Frieben: Bundesregierung legt Rückwärtsgang bei Frauenpolitik ein

Scharfe Kritik an Streichung des 50-Prozent-Föderziels für Frauen beim AMS

Die Regierung hat eine weitere Maßnahme beschlossen, die sich gegen die Frauen richtet: Das Ziel, 50 Prozent der Fördermittel des AMS für Frauen zu verwenden, wurde aus den Vorgaben des Sozialministeriums gestrichen. „Frauen sind am Arbeitsmarkt klar benachteiligt, sie verdienen rund 20 Prozent weniger als Männer. Die Regierung bleibt dennoch untätig – und legt sogar den Rückwärtsgang ein“, kritisiert die Frauenvorsitzende der PRO-GE, Klaudia Frieben.

Derzeit erhalten Mütter oder Väter kurz vor dem Ende der Karenzzeit einen Brief mit Informationen zum beruflichen Wiedereinstieg. Es wird darüber aufgeklärt wird, dass Teilzeitarbeit über einen längeren Zeitraum zu Altersarmut führen kann. Künftig sollen Frauen die „freie Entscheidung“ treffen können, ob sie zuhause bei ihren Kindern bleiben wollen, oder ob sie wieder teilzeitbeschäftigt oder Vollzeit arbeiten wollen. „Frauen leisten in Österreich einen Großteil der unbezahlten Erziehungs- und Pflegearbeit, ein flächendeckendes Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen fehlt. Hier von Wahlfreiheit zu sprechen, ist einfach nur zynisch. Frauenpolitik muss darauf abzielen, Frauen eine eigenständige Existenz zu ermöglichen. Mit dieser Retro-Politik wird man das Gegenteil erreichen“, so Frieben.

 

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