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cocoanet.eu

Das Netzwerkprojekt cocoanet.eu hat zum Ziel, Konzepte, Grundideen und Referenzen für Good Practice in einer nachhaltigen Kakaowirtschaft in Europa und weltweit zu entwickeln.

Gewerkschafts-Netzwerk in der Kakao- und Schokoladenbranche

Cocoanet.eu ist Ergebnis der dreitägigen Konferenz "Fairer Handel, faire Arbeit" im Jahr 2010, mit 100 Delegierten von 21 Gewerkschaften aus 14 Ländern. Über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg, will das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt seither die nachhaltige Zusammenarbeit in der Kakao- und Schokoladenbranche in der gesamten Produktionskette von der Kakaobohne bis hin zu Praline unterstützen.

Global denken

Bei cocoanet.eu wird global gedacht und in den einzelnen EU-Ländern bis hinein in die betriebliche Basis der Gewerkschaften, lokal gehandelt. Das Hauptziel ist es, ein Netzwerk zum Informationsaustausch zwischen ArbeitnehmervertreterInnen und Organisationen in der europäischen Schokoladen- und Kakaoindustrie zu schaffen. Das Netzwerkprojekt cocoanet.eu hat zum Ziel, Konzepte, Grundideen und Referenzen für Good Practice in einer nachhaltigen Kakaowirtschaft in Europa und weltweit zu entwickeln.

Nachhaltigkeit als soziale Dimension

Dabei wird Nachhaltigkeit als eine soziale Dimension begriffen, die sich nicht in freiwilligen und damit beliebigen Beiträgen der Unternehmen erschöpfen darf. Zur unternehmerischen Verantwortung in der Kakao- und Schokoladenbranche gehört die soziale Verpflichtung, beispielsweise die Konvention zum Verbot der Kinderarbeit nicht nur zu ratifizieren, sondern auch umzusetzen. Sozial nachhaltig heißt auch, die Menschen in den Erzeugerländern bei den Themen Boden, Pflanzen, Pestizide zu qualifizieren. Faire Preise für Kakaobauern können helfen, der finanziellen Spekulation im Kakaosektor entgegen zu treten. Außerdem können faire Preise längerfristig den Rohstoffbereich stabilisieren und mehr ökonomische Sicherheit für die Unternehmen bewirken. Damit werden auch Arbeitsplätze in Europa sicherer.

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