Metaller-KV 2025: Verhandlungen starten am 22. September
Herbstlohnrunde startet in schwieriger wirtschaftlicher Situation
Für rund 190.000 Beschäftigte gilt der Kollektivvertrag, den die Gewerkschaften PRO-GE und GPA ab 22. September 2025 mit den Arbeitgeberverbänden aus Metallindustrie und Bergbau verhandeln.
Schwierige wirtschaftliche Situation
Die Kollektivvertragsverhandlungen finden dabei unter sehr schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen statt. Die Industrie hat aktuell mit vielfältigen Herausforderungen zu kämpfen: hohe Energiekosten, eine Industrieschwäche in Deutschland oder die US-Zollpolitik. Gleichzeitig sind die Arbeitnehmer:innen von steigender Arbeitslosigkeit und anhaltend hoher Inflation betroffen.
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Bewährte Sozialpartnerschaft
Für die Gewerkschaften steht daher bei den KV-Verhandlungen 2025 die Sicherung von Beschäftigung, Löhnen und guten Arbeitsbedingungen im Fokus. Chefverhandler und PRO-GE Bundesvorsitzender Reinhold Binder lobt auch die Weitsicht in den Kollektivvertragsverhandlungen der vergangenen Jahre: "Nur so konnte eine dramatische wirtschaftliche Abwärtsspirale verhindert werden und das wird auch heuer im Mittelpunkt der Kollektivvertragsverhandlungen stehen." Was Binder allerdings bereits ausgeschlossen hat: "Eine Null-Lohnrunde wird es mit uns nicht geben."
Die Fakten zu den KV-Verhandlungen Metallindustrie 2025 im Überblick:
- Kollektivvertrag Metallindustrie & Bergbau
- Rund 190.000 Beschäftigte
- 6 Arbeitgeberverbände
- Verhandlungsauftakt am 22.09.2025 in der WKO in Wien