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Frühjahrslohnrunde

Verhandlungsstart in der Textilindustrie

PRO-GE und GPA fordern höhere Einkommen und eine Aufwertung von Betriebstreue

Am 19. März 2024 fand die erste Kollektivvertragsrunde für die rund 7.500 Beschäftigten Textilindustrie statt. Die Arbeitgeber haben dabei auch ihre Forderungen präsentiert – darunter die Rücknahme der 38,5 Stundenwochen. Das Verhandlungsteam der Gewerkschaften PRO-GE und GPA hat alle Forderung umgehend zurückgewiesen.

Das Angebot der Arbeitgeber für Lohn- und Gehaltserhöhungen liegt deutlich unter der Inflationsrate.  Die Gewerkschaften erwarten daher eine harte KV-Runde und fordern neben höheren Einkommen eine Aufwertung von Betriebstreue. Die Verhandlungen wie geplant am 9. April fortgesetzt. "Wir fordern die Arbeitgeber zu einem deutlich nachgebesserten Angebot auf" sagt PRO-GE-Verhandler Gerald Kreuzer.