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KV Papierindustrie

Betriebsrät:innen fordern faires Angebot!

Nächste Verhandlung am 30.4. – bei Scheitern Betriebsversammlungen

Nachdem in drei Verhandlungsrunden bisher keine Einigung für den Kollektivvertag der rund 7.500 Beschäftigten der Papierindustrie erzielt werden konnte, versammelten sich heute mehr als 120 Betriebsrätinnen und Betriebsräte der Branche in Wien, um den aktuellen Verhandlungsstand zu diskutieren und weitere Maßnahmen zu besprechen.

Bisher kein Arbeitgeber-Angebot

Seitens der Arbeitgeber wurde bisher kein Angebot für Lohnerhöhungen vorgelegt. Die einzig klare Aussage der Arbeitgeber war, dass sie einen Abschluss deutlich unter zwei Prozent anstreben. Für die Gewerkschaften PRO-GE und GPA ist das inakzeptabel: „Ein derartiger Paradigmenwechsel kommt für uns nicht in Frage. Die Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben haben das ganze Jahr hindurch harte Arbeit geleistet. Wir fordern endlich ein konkretes, annehmbares Angebot, das diese Leistung angemessen vergütet“, so PRO-GE Verhandlungsleiter Wolfgang Cerne.

PRO-GE fordert Abgeltung der Teuerung

„Die Kolleginnen und Kollegen sind bereit, den Druck auf die Arbeitgeber deutlich zu erhöhen. Sollte es auch in der nächsten Verhandlungsrunde zu keiner Einigung kommen, werden österreichweit Betriebsversammlungen einberufen“, betont Cerne in Bezug auf die heute beschlossene Resolution un kündigt an: „Wenn die Arbeitgeber weiterhin ernsthafte Verhandlungen verweigern, werden wir die Auseinandersetzung sichtbar und spürbar in die Betriebe und die Öffentlichkeit tragen.“ Die Gewerkschaften fordern weiterhin die Abgeltung der durchschnittlichen Teuerung von 3,35 Prozent. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 30. April statt.

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