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Glasindustrie: Keine Einigung in zweiter Runde

Nächste Verhandlung am 10.6. – bei Scheitern Betriebsversammlungen

Am 1. Juni fand die zweite Verhandlungsrunde für die für die rund 7.500 Beschäftigten in der Glas- und Glashüttenindustrie statt. Auch in dieser Runde konnte noch kein Ergebnis erzielt werden. Die Arbeitgeber:innen legten ein erstes Angebot von 1,0 Prozent sowie einer Einmalzahlung in Höhe von 250 Euro vor.

Von Seiten der Gewerkschaften PRO-GE und GPA wurde dieses Angebot als unzureichend bewertet. Angesichts der nach wie vor hohen Inflationsraten braucht es eine spürbare Sicherung der Kaufkraft und ein klares Verständnis für die Belastungen, mit denen viele Arbeitnehmer:innen derzeit konfrontiert sind.

Sollte auch in der dritten Verhandlungsrunde am 10. Juni 2026 kein Abschluss erzielt werden, werden von 11. bis 19. Juni österreichweit Betriebsversammlungen einberufen, um die Beschäftigten umfassend über den Stand der Verhandlungen zu informieren und die weitere Vorgehensweise zu beraten.