Zum Hauptinhalt wechseln

Chemische Industrie: Zweite KV-Runde ergebnislos unterbrochen

Nächste Verhandlungsrunde am 21. April

In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 50.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie konnte heute keine Einigung zwischen den Sozialpartnern erzielt werden. Die Verhandlungen wurden nach sechs Stunden unterbrochen. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot vorgelegt. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA fordern weiterhin eine lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten. 

Teuerung belastet Beschäftigte

„Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Dieser Einsatz muss sich in einem fairen Angebot widerspiegeln“, betonen die Verhandler der Arbeitnehmer:innenseite, Hubert Bunderla (PRO-GE) und Mario Mayrwöger (GPA). „Während wir in der Branche eine positive Entwicklung im Bereich der Auftragslage und Wertschöpfung beobachten, spüren die Beschäftigten die Teuerung tagtäglich“, betonen die Gewerkschafter weiter. „Gerade deshalb ist eine lineare, nachhaltige Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten zentral“, so Bunderla und Mayrwöger. 

„Es liegt nun an den Arbeitgebern in der nächsten Verhandlungsrunde ein faires Angebot vorzulegen und so weiterhin konstruktive Verhandlungen zu ermöglichen“, appellieren die beiden abschließend.  

Die dritte Kollektivvertragsrunde findet am 21. April statt.

 

 

 

  • Kostenloser Rechtsschutz
  • Finanzielle Unterstützungen
  • Günstiger Urlaub
  • Sparen mit der Mitgliedskarte