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PRO-GE Kärnten lud zum Neujahrstreffen

Rückblick auf 2023: Starker Mitgliederzuwachs und fünf neue Betriebsratskörperschaften zeigen klaren Aufwärtstrend
Beim Neujahrstreffen wurden zahlreiche langjährige Mitglieder geehrt.

Die PRO-GE Kärnten lud am 31. Jänner 2024 zum Neujahrstreffen in die Arbeiterkammer Kärnten. Dabei zogen Landesvorsitzender Günther Goach und Landesgeschäftsführer Gernot Kleißner eine erfreuliche Bilanz über das vergangene Jahr.

Über 10.000 Mitglieder in Kärnten

Die PRO-GE Kärnten vertritt mehr als 10.000 Mitglieder und setzt sich für ihre Anliegen in arbeitsrechtlichen und sozialpolitischen Belangen ein. Besonders erfreulich ist, dass die Mitgliederzahlen im vergangenen Jahr weiter ausgebaut werden konnten. „Mitglieder sind unsere Stärke. Dieser Zuwachs zeigt klar auf, wie wichtig den Menschen die Arbeit und Unterstützung der Gewerkschaften ist“, betont Goach.

2,4 Mio. Euro erkämpft

Im Jahr 2023 wurden für die Mitglieder über 2,4 Mio. Euro an Interventionen, Gerichtsverhandlungen und Sozialplänen erkämpft. 18.000 Euro wurde an Arbeitslosenunterstützung ausbezahlt, 32.000 Euro betrug die Soforthilfe für Leiharbeiter:innen. „Service und Leistung steht bei der PRO-GE an oberster Stelle. Wir helfen schnell und unbürokratisch, niemand wird bei uns im Regen stehen gelassen“, so Kleißner. 

Ausbau der Betriebsratskörperschaften

Erfreulich ist auch die Bilanz in der betrieblichen Gewerkschaftsarbeit. Die bestehenden Körperschaften konnten um weitere 5 ausgebaut werden. „Die betriebliche Vertretung ist von enormer Bedeutung. Unsere Betriebsrät:innen leisten täglich hervorragende Arbeit in den Kärntner Unternehmen, um die Kolleg:innen bestmöglich zu vertreten“, freuen sich Goach und Kleißner über nun 110 Körperschaften in Kärnten.

Erfolgreiche und fordernde Kollektivvertragsverhandlungen 2023

Die KV-Verhandlungen in der Metallbranche waren seit 60 Jahren nicht mehr so von Herausforderungen geprägt, wie im Jahr 2023. Zahlreiche Betriebsversammlungen, Warnstreiks und Arbeitsniederlegungen prägten den Herbst. Durch den Druck der Belegschaften und Gewerkschaft, konnte letztendlich ein erfolgreicher 10%iger Abschluss erzielt werden. Der zweijährige Abschluss sieht vor, dass mit 1. November 2024 nochmals alle Löhne und Gehälter um 1% über der künftigen rollierenden Inflationsrate angehoben werden. „Wir haben dadurch die Kaufkraft in unserem Land gesichert und den Menschen bei der enormen Teuerung unter die Arme gegriffen“, betonen Goach und Kleißner abschließend.