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PRO-GE kritisiert Verschlechterungen für ErntehelferInnen

Änderung des Landarbeitsgesetzes: Unlimitierter 12-Stunden-Tag, keine Freiwilligkeit

Am 13. Dezember wurde im Nationalrat die Änderung des Landarbeitsgesetzes beschlossen. Unter dem Deckmantel der Anpassung an das allgemeine Arbeitsrecht ist es zu weiteren Verschlechterungen für ErntehelferInnen und LandarbeiterInnen gekommen, kritisiert die Produktionsgewerkschaft. Während bisher der 12-Stunden-Tag für Arbeitsspitzen über einen Zeitraum von maximal 13 Wochen vorgesehen war, soll er zukünftig das ganze Jahr gelten. Darüber hinaus fehlt der Passus der Freiwilligkeit.

Weiters können mit dem neuen Gesetz die Sonderzahlungen exklusiv für ErntehelferInnen gekürzt werden. Besonders übel ist, dass dieses Gesetz in Abstimmung mit der Landarbeiterkammer entstanden ist, die mit Regierung und Arbeitgebern hinter verschlossenen Türen massive arbeitsrechtliche Verschlechterungen verhandelt hat, anstatt ihrer Aufgabe als Interessenvertretung gerecht zu werden und Beschäftigte zu schützen.

Die PRO-GE ist Teil der Sezonieri-Kampagne, die rechtliche Information und Unterstützung für ErntehelferInnen in verschiedenen Bundesländern bietet und politische Bildungsarbeit betreibt. Die Kampagne wird weiters getragen von: LEFÖ, MEN VIA, Nyéléni – Bewegung für Ernährungssouveränität und unabhängigen AktivistInnen.

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