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Studie: Belastung im Arbeitsalltag spürbar gestiegen

Arbeitnehmer immer stärker unter Druck, Work-Life-Balance sinkt

Zwei von drei Beschäftigten in Österreich empfinden zunehmenden Druck im Arbeitsalltag, die sogenannte Work-Life-Balance sinkt. Laut einer Erhebung des Beratungsunternehmens EY unter 1.001 ArbeitnehmernHauptgründe dafür sind fast zwei von drei Beschäftigen in Österreich (65 Prozent) der Ansicht, dass der Druck, den man im Arbeitsalltag ausgesetzt ist, in den vergangenen Jahren zugenommen hat. Nur 5 Prozent sprechen davon, dass der Druck eher nachgelassen hat. Jeder Zweite wäre sogar bereit für mehr Freizeit, Lohneinbußen hinzunehmen.

40 Prozent sagen, dass die Work-Life-Balance erschwert worden ist. Hauptgründe sind mehr Arbeitsstunden und mehr Verantwortung, die übernommen werden muss. Hauptbetroffene sind neben Führungskräften vor allem Beschäftigte in der Bauwirtschaft und in der Industrie, sowie die Altersgruppe der 36- bis 50-Jährigen, von denen eine absolute Mehrheit von 52 Prozent sagt, die Vereinbarkeit wurde viel schwieriger (21 Prozent) oder schwieriger (31 Prozent).

Entsprechend dieser Ergebnisse würde eine deutliche Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher (54 Prozent) gerne für mehr Freizeit auf Geld verzichten. Männer würden einer solchen Lösung häufiger zustimmen als Frauen (57 Prozent gegenüber 52 Prozent). Frauen (35 Prozent) würden den Schritt, Lohneinbußen zu akzeptieren, allerdings häufiger von den konkreten Rahmenbedingungen abhängig machen als Männer (30 Prozent).

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