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Erste KV-Runde Chemische Industrie

Einigung auf Inflationsrate von 1,57 Prozent
Am 29. April 2020 haben die Verhandlungen in der chemischen Industrie gemeinsam mit der Gewerkschaft GPA-djp und dem Fachverband der chemischen Industrie mittels Videokonferenz begonnen. 
 
Die Verhandlungen starteten mit einem Gespräch über die wirtschaftliche Lage. Die Arbeitgeber haben die derzeitige und zukünftigen Lage aufgrund der Corona-Pandemie beklagt. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass sehr viele Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben. Zudem rechnen sie mit großen Liquiditätsproblemen ihrer Kunden. 
 
Die Gewerkschaften haben auf das erfolgreiche Wirtschaftsjahr 2019 sowie guten Zahlen im Jahr 2020 hingewiesen. Besonders in dieser Zeit sind die Beschäftigten einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt und erhalten unsere Versorgungssicherheit.
 
Im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung plädieren die Gewerkschaften für einen machbaren und fairen Abschluss, um die Einkommenssituation der Beschäftigten zu stärken. 
 
Zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern wurde sich auf eine Inflationsrate von 1,57 % geeinigt. Die Arbeitgeber haben einen Abschluss unter der Inflationsrate angedeutet. Da die Gewerkschaften einem solchen Lohn- und Gehaltsabschluss nicht zustimmen, wurden die Verhandlungen unterbrochen und werden am 6. Mai fortgesetzt.

 

Stand 2. April: Alle Infos über die weitere Vorgangsweise wegen der Corona-Krise.
 

Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Corona-Krise wurden die Verhandlungstermine am 24. und 30. März 2020 abgesagt. Am 2. April führten GPA-djp und PRO-GE ein Abstimmungsgespräch mit dem Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (FCIO). Die Gewerkschaften haben sich für einen ehestmöglichen Start der KV-Verhandlungen eingesetzt. Vor dem Hintergrund der aktuellen gesundheitspolitischen Lage wurde folgende Vorgehensweise beschlossen:

  • Beide Seiten streben einen KV-Abschluss so schnell wie möglich an.
  • Die Arbeitgeber haben den KV-Verhandlungstermin am 15. April abgesagt. Der Ersatztermin am 29. April bleibt als erster Verhandlungstermin aufrecht.
  • Am 15. April wird ein weiterer Abstimmungstermin zwischen dem FCIO und den Fachgewerkschaften stattfinden.
  • Weitere Verhandlungstermine für Anfang Mai 2020 werden vereinbart, sollten diese notwendig sein.
  • Wenn aufgrund von gesetzlichen Bestimmungen nicht im großem Team verhandelt werden kann, werden die Teams entsprechend angepasst und über Videokonferenz mit den Arbeitgebern die Gespräche geführt. Eine Abstimmung im großen Verhandlungsteam würde digital stattfinden.

 

 

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