Um dir bestmögliches Service zu bieten, speichert proge.at Informationen über deinen Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklärst du dich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen darüber findest Du in der Datenschutzerklärung.
www.proge.at

Krisenkosten: Erbschafts- und Millionärssteuern wichtiger Beitrag

Finanzierung der Krise darf nicht nur von ArbeitnehmerInnen getragen werden

"Der Vorstoß von Vizekanzler Werner Kogler, über eine Erbschafts- und Schenkungssteuer nachzudenken, um die Auswirkungen der Krise abzudämpfen, ist grundvernünftig. Es ist nur gerecht, wenn jene, die Millionen vererbt bekommen, ihren Anteil leisten", sagt PRO-GE Bundesvorsitzender Rainer Wimmer. "Mit der Corona-Kurzarbeit und den diversen Unterstützungen für Unternehmen und Selbständige wurde von der österreichischen Regierung in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern Erste Hilfe geleistet. Dennoch werden wir uns noch lange mit den wirtschaftlichen Folgen beschäftigen müssen. Und dazu gehört auch die Finanzierung der jetzt getroffenen Maßnahmen", unterstreicht Wimmer.

"Es ist notwendig, die Steuerlast gerechter zu verteilen."
Rainer Wimmer, PRO-GE Bundesvorsitzender

Die Gewerkschaften fordert bereits seit Jahren die Wiedereinführung einer Erbschaftssteuer. Sollte es aufgrund der Corona-Krise zu einem Umdenken in der Regierung kommen, dann stehe man als Bündnispartner bereit. "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ihren Steuern und Abgaben nicht allein die Bewältigung der Krise stemmen müssen. Es ist notwendig, die Steuerlast gerechter zu verteilen. Dazu gehört eine Erbschaftssteuer und auch  eine Millionärssteuer", sagt Wimmer.
 
Mehr zum Thema
 
 
 

Das könnte Sie auch interessieren

26.08.2020

8 Diskussionspunkte zum Sozialstaat

Aus- und Weiterbildung, Pflege, Steuern, Kurzarbeit, 4-Tage-Woche, existenzsichernde Unterstützung
31.07.2020

"45 Jahre sind genug": 30.000 Unterschriften erreicht

PRO-GE fordert Beibehaltung der neuen Hacklerregelung - Gesetzeslücken werden vielfach kritisiert
09.06.2020

Hacklerregelung soll ins schiefe Licht gerückt werden

Fragwürdige Argumente und Zahlen-Wirrwarr – abschlagsfreie Pension nach 45 Arbeitsjahren ist gerecht und leistbar!

Hände weg von abschlagsfreier Pension!

Corona-Krise als Vorwand für Pensionskürzungen?
30.04.2020

1. Mai: Starker Sozialstaat sichert unser Überleben

Kosten der Krise gemeinsam tragen – Forderung nach Millionärssteuern erneuert

Artikel weiterempfehlen

Newsletterauswahl

PRO-GE Newsletter

Geschlecht
Geschlecht:
Name

Mit dem Absenden dieses Formulars stimme ich der Verarbeitung meiner eingegebenen personenbezogenen Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen zu.