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Verhandlungen für die Mineralölindustrie gestartet

Erste Verhandlungsrunde am 18. Jänner 2022
Mitarbeiterin OMV
Mitarbeiterin OMV Mitarbeiterin OMV

Am 23. November 2021 starteten die KV-Verhandlungen 2022 für die Beschäftigten der Mineralölindustrie Österreichs mit dem Wirtschaftsgespräch. Aufgrund der vorherrschenden Corona Situation fand das Gespräch in einer Hybrid-Konferenz statt. Die gemeinsamen Forderungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA wurden den Arbeitgebern dargelegt.

Arbeitgeber betonten schwere Planbarkeit

Die Arbeitgeber erörterten die wirtschaftliche Situation der Branche. Es wurde immer wieder hingewiesen, dass der Belegschaft ein Danke zu sagen ist, für die Leistung der letzten Jahre. Weitere Punkte in ihren Ausführungen waren die Transformation der Mineralölwirtschaft, die steuerlichen und gesetzlichen Belastung sowie die nicht einschätzbare Entwicklung der Branche durch Corona und die Energiewende.

Hohe Ausschüttungen und gute wirtschaftliche Lage

Von Seiten der Gewerkschaften PRO-GE und GPA wurde auf die hohe Qualifikation der ArbeitnehmerInnen in der Branche und die Flexibilität in der Pandemie hingewiesen. Die wirtschaftliche Entwicklung kann als äußerst positiv gesehen werden und die Ausschüttungen waren auf hohen Niveau.

PRO-GE und GPA fordern Kollektivvertragsverhandlungen auf Augenhöhe für die Beschäftigten in der Branche mit einem kräftigen Reallohn-und Gehaltszuwachs. Denn nur dadurch ist es möglich, die stark steigende Inflationsrate abzugelten und zusätzlich die Kaufkraft zu stärken. Die erste Verhandlungsrunde findet am 18. Jänner 2022 statt.

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