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Standortsicherungsvertrag Opel Aspern: Beschäftigte reichen Klage gegen vereinbarte Lohnabschmelzung ein

Gewerkschaften und Betriebsrat kritisieren Geschäftsführung für Nichteinhaltung des Vertrages aus 2015.

2015 wurde für den Opel-Standort Wien-Aspern zwischen Belegschaft und Geschäftsführung ein Standortsicherungspaket vereinbart.  Ziel des Vertrages war, das Werk langfristig abzusichern und eine "zukunftsorientierte, wettbewerbsfähige und nachhaltige Produktion" sicherzustellen. Nun kritisieren PRO-GE und GPA-djp  gemeinsam mit dem Betriebsrat, dass durch das geplante Produktionsvolumen die Mehrzahl der Beschäftigten nicht abgesichert und auch keine anderen Maßnahmen gesetzt werden, die den Standort im erforderlichen Ausmaß stärken.

Teil des damaligen Pakets war auch ein Lohnverzicht der Beschäftigten von zweimal zwei Prozent, wenn dafür die Arbeitsplätze für die Mehrheit der aktuell rund 1.150 Beschäftigten gesichert werden. "Dies ist nicht der Fall. Der Vertrag wurde aus unserer Sicht von Seiten der Geschäftsführung nicht eingehalten. Daher hat der Betriebsrat beschlossen, die erste bereits erfolgte Lohnabschmelzung und die dafür notwendigen Einzelvereinbarungen mittels Feststellungsklage beim Arbeits- und Sozialgericht Wien zu bekämpfen", sagen die beiden Betriebsratsvorsitzenden Renate Blauensteiner und Franz Fallmann.
 
In einer Betriebsversammlung am 11. Februar hat der Betriebsrat die Beschäftigten erneut über die Vorgangsweise informiert und die Unterstützung der Belegschaft erhalten.

 

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