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Textilindustrie: 2. Runde ohne Ergebnis

Gewerkschaften fordern sechs Prozent mehr Lohn
Am 22. März ist die Textilindustrie in die diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen gestartet. Am 28. März fand bereits die 2. Verhandlungsrunde statt. Diese wurde ohne Ergebnis unterbrochen.
 
Angesichts der steigenden Energie-, Lebensmittel- und Mietpreise und der daraus resultierenden hohen Inflation fordern die Gewerkschaften PRO-GE und GPA nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhungen, um die Kaufkraft der ArbeitnehmerInnen zu erhalten. Im Zuge der ersten Kollektivvertragsrunde haben die Gewerkschaften ihre Lohn- und Gehaltsforderung von sechs Prozent für die rund 7.200 Beschäftigten der Branche vorgebracht. 
 
 
Forderungsprogramm Textilindustrie
 
1) Lohn-/Gehaltsrechtliche Verbesserungen
 
a. Spürbare Erhöhung der Mindestlöhne-/gehälter.
b. Spürbare Erhöhung der IST-Löhne/Gehälter.
c. Erhöhung der Lehrlingsentschädigungssätze.
d. Erhöhung der Aufwandsentschädigungen, Erhöhung der Reisekosten- und Trennungsentschädigung, Messegelder.
e. Einführung einer Schichtzulage bei Arbeiten in Wechselschichten für die 2. Schicht von 10 %.
 
2) Rahmenrechtliche Verbesserungen
 
a. 24. und 31. Dezember (bezahlt) arbeitsfrei.
b. Jubiläumsgeldanspruch im Kollektivvertrag um Betriebszugehörigkeit zu belohnen
 
3) Rahmenrechtsforderungen / ArbeiterInnen:
 
a. Einführung einer Kompetenz-/Erfahrungszulage
 
4) Rahmenrechtsforderungen / Angestellte:
 
a. All in-Verträge: Aushändigung der Deckungsrechnung auf Wunsch des
Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin
b. Angestellte: Unterjährige Gespräche zum Thema Aktualisierung
Verwendungsgruppenbeispiele und Definition der Meistergruppen
 

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