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Abschluss auch in der Nichteisenmetallindustrie

Letzte ausständige Einigung für einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie

Am 22. November erzielten PRO-GE und GPA-djp mit dem Fachverband der Nichteisenmetallindustrie den letzten noch ausständigen Abschluss bei den diesjährigen Kollektivvertragsverhandlungen Metallindustrie & Bergbau. Wie in den fünf vorangegangenen Abschlüssen werden kollektivevrtraglichen Mindestlöhne werden um 3,4 bis 3,6 Prozent angehoben.

Die Ist-Löhne steigen um die selben Prozentsätze, mindestens aber um 80 Euro. Dadurch ergeben sich Lohnerhöhungen bis zu 4,3 Prozent. Im Rahmenrecht wurden Maßnahmen gesetzt, um die durch die Arbeitszeitgesetzesnovelle entstandene Schieflage zu Gunsten der ArbeitnehmerInnen zu korrigieren. Den Gewerkschaften ist damit auch im sechsten Jahr, nachdem die Arbeitgeberseite ihre Verhandlungsgemeinschaft aufgelöst hat, der Erhalt des einheitlichen Kollektivvertrags gelungen.

Ergebnis im Überblick:

  • + 3,4 – 3,6 % Erhöhung der Mindestlöhne
  • + 3,4 – 4,3 % Erhöhung der IST-Löhne mindestens aber € 80,00
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um € 100/90/80/70
  • Erhöhung der Zulagen um 3,5 %
  • Erhöhung der Nachtarbeitszulage um über 7 %
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigungen im Ø 2,1 %
  • Rahmenrechtliche Verbesserungen:
    • Überstundenzuschlag: 100 % für die elfte und zwölfte und nach der 50. Stunde ab 1.7.2019
    • Bezahlte Pause: zehn Minuten bei Arbeitszeiten über zehn Stunden
    • 150 % Zuschlag bei ausnahmsweiser Wochenendarbeit
  • Geltungsbeginn: 1. November 2018

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