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Druck hat gewirkt – Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit kommt

PRO-GE Frauen: Familien nicht länger vom Wohlwollen des Dienstgebers abhängig

Erfreut zeigt sich die Bundesfrauenvorsitzende der Produktionsgewerkschaft (PRO-GE), Klaudia Frieben, dass der Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit kommen soll: „Der Druck der Gewerkschaften hat gewirkt. In dieser schweren Zeit haben viele Familien Probleme, die Kinderbetreuung zu organisieren, wenn Urlaub und Pflegefreistellung aufgebraucht sind. Künftig sind sie nicht mehr vom Wohlwollen des Arbeitgebers abhängig, sondern rechtlich abgesichert, sollten Schulen oder Kindergärten aufgrund von Corona-Fällen schließen.“

„Die Situation im Frühjahr hat uns gezeigt, dass viele Familien an ihre Grenzen kommen. Schon damals haben wir den Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit gefordert. Endlich kommt die Regierung unserer Forderung nach und gibt den Familien mehr Sicherheit“, so Frieben.

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