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Elektro-/Elektronikindustrie: Wir fordern 2,5 Prozent mehr Lohn

2. Runde ohne Ergebnis - Gewerkschaften starten Mobilisierung
Die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 50.000 Beschäftigten der Elektro- und Elektronikindustrie ist gestern ergebnislos zu Ende gegangen.
 
„Die Elektro- und Elektronikindustrie (EEI) ist im Vergleich zu anderen Branchen gut durch die Krise gekommen. Der leichte Produktionsrückgang des Vorjahres wird laut Prognosen bereits heuer wieder mehr als wettgemacht. Dennoch zeigen die Arbeitgeber keinerlei Bereitschaft, die außergewöhnlichen Leistungen der ArbeitnehmerInnen während des Pandemie-Jahres anzuerkennen und verweigern einen fairen Abschluss“, kritisiert PRO-GE Chefverhandler Rainer Wimmer und verweist darauf, dass es bereits im letzten Jahr aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die damals beginnende Corona-Pandemie nur einen Krisenabschluss gegeben habe. „Damit werden wir uns heuer keinesfalls zufriedengeben. Die Beschäftigten haben sich mehr als freundliche Worte des Dankes verdient. Daher fordern wir eine Lohnerhöhung von 2,5 Prozent“, sagt Wimmer.
 
Kein Grund für Lohnzurückhaltung
 
„Wir werden nicht zulassen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein zweites Mal für die Krise bezahlen. Noch dazu, wo es derzeit aufgrund voller Auftragsbücher keine Begründung für Lohnzurückhaltung gibt. Ein unmittelbar vor der zweiten Verhandlungsrunde veröffentlichter Branchenbericht der UniCredit Bank Austria attestiert der EEI laut APA zum Beispiel: "Elektroindustrie spürt kaum noch was von Corona." Im Detail wird ausgeführt, dass die heimische Elektroindustrie das Krisenjahr 2020 mit geringen Verlusten beendet hat, aktuell "überdurchschnittlich rasch" wachse und daher im europäischen Vergleich eine der wachstumsstärksten Branchen ist.
 
Betriebsversammlungen starten
 
Die kommenden Tage werden von den Betriebsrätinnen und Betriebsräten dazu genutzt, Betriebsversammlungen vorzubereiten, in denen die Beschäftigten über die Situation informiert und geeignete Maßnahmen beraten werden, um unseren mehr als gerechtfertigten Forderungen Nachdruck zu verleihen“, so Wimmer.
 
Die dritte Verhandlungsrunde zwischen ArbeitnehmerInnen und Arbeitgebern ist für den 28. April angesetzt. 

 

 

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