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KV-Papierindustrie: Zwei Prozent mehr Lohn für 8.000 Beschäftigte

Dritter Abschluss in der industriellen Frühjahrslohnrunde

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 8.000 Beschäftigten der Papierindustrie konnten am 30. April erfolgreich abgeschlossen werden. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA einigten sich in der dritten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern auf zwei Prozent mehr Lohn und Gehalt für die Beschäftigten. Das aktuelle Verhandlungsergebnis liegt damit deutlich über der maßgeblichen Inflationsrate von 1,35 Prozent. Möglich wurde dieser KV-Abschluss aber nur durch den gewerkschaftlichen Druck. Vor allem die geplanten Betriebsversammlungen haben Wirkung gezeigt.

"Das ist nach der Elektro-/Elektronikindustrie und der chemischen Industrie nun der dritte erfolgreiche KV-Abschluss in der industriellen Frühjahrslohnrunde. Die guten Lohn- und Gehaltserhöhungen in der Industrie sind ein positives Signal für den wirtschaftlichen Aufschwung und stärken die Einkommen der Beschäftigten", sagt Peter Schleinbach, Bundessekretär der PRO-GE.

Der Abschluss im Detail:

  • + 2,0 % KV-Löhne und Mindestgehälter
  • + 2,0 % Ist-Löhne und Ist-Gehälter
  • + 2,0 % Lehrlingseinkommen 
  • + 2,0 % Schichtzulagen
  • + 1,35 % Reiseaufwandsentschädigung 

Gemeinsame Vereinbarung der Sozialpartner:

  • Arbeitsgruppe zu Zukunftsthemen, um die Papierindustrie als wettbewerbsfähigen und attraktiven Arbeitgeber zu stärken
  • Fairness im Umgang mit überlassenen ArbeitnehmerInnen in der Branche

Geltungsbeginn: 1. Mai 2021

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