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Verleihung der Sabine Oberhauser Medaille 2021

Höchste Auszeichnung der ÖGB-Frauen für engagierte PRO-GE Funktionärinnen

Die drei Preisträgerinnen Gabi Berger, Andrea Nogler-Stark und Renate Blauensteiner mit PRO-GE Bundesfrauenvorsitzender Klaudia Frieben und PRO-GE Frauensekretärin Helga Oberleitner
Die drei Preisträgerinnen Gabi Berger, Andrea Nogler-Stark und Renate Blauensteiner mit PRO-GE Bundesfrauenvorsitzender Klaudia Frieben und PRO-GE Frauensekretärin Helga Oberleitner

Am 30. Juni 2021 wurde im Rahmen einer Festveranstaltung die Sabine Oberhauser Medaille, die höchste Auszeichnung der Bundesfrauenorganisation des ÖGB, verliehen.

Die Sabine Oberhauser Medaille wird im Andenken an die leider viel zu früh verstorbene ÖGB-Bundesfrauenvorsitzenden und ÖGB-Vizepräsidentin und Frauen- und Gesundheitsministerin vom ÖGB-Vorstand vergeben. Ausgezeichnet wurden Kolleginnen sowie ein Kollege, die sich besonders für Gleichstellung und Chancengleichheit verdient gemacht haben. 

Für ihr Engagement und ihre wertvolle Arbeit für die Gewerkschaftsbewegung wurden auch drei langjährige Funktionärinnen der PRO-GE ausgezeichnet:

Gabriele Berger

Als stv. Betriebsratsvorsitzende bei der APS Group, einem Unternehmen der Zeitarbeit, engagierte sich Gabi Berger in einem Bereich, wo ArbeitnehmerInnen noch immer nicht die gleichen Rechte haben. Zeitarbeit bedeutet jederzeit „austauschbar“ zu sein und in Krisenzeiten zuerst den Arbeitsplatz zu verlieren. Besonders der Schutz von schwangeren Arbeitnehmerinnen in diesem Bereich war Gabi Berger ein besonderes Anliegen sowie ihre aktive Beteiligung, damit auf gesetzlicher Ebene bestehende Diskriminierungen beseitigt werden konnten. Eingesetzt hat sie sich auch massiv dafür, um ihre KollegInnen davon zu überzeugen, Gewerkschaftsmitglieder zu werden. 

Renate Blauensteiner

Als Betriebsratsvorsitzende bei Opel in Wien war Renate Blauensteiner massiv mit den Auswirkungen der Wirtschaftskrisen konfrontiert, die negative Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und den Standort hatten. Gerade in einem so männerdominierten Betrieb hat sie sich behauptet, die Anerkennung bei den Beschäftigten aber auch als Teamplayerin in ihrer Betriebsratskörperschaft bei Opel erarbeitet und auch in schwierigen Zeiten immer wieder darum gekämpft, das Beste für ihre KollegInnen herauszuholen.

Andrea Nogler-Stark

Als Betriebsratsvorsitzende bei Huber Tricot hat Andrea Nogler-Stark den Wandel in der Textilbranche in den vielen Jahren ihrer Tätigkeiten miterleben müssen. Die Arbeitsplätze tausender Näherinnen in Vorarlberg verschwanden durch die Verlagerung in Billiglohnländer. Als Mitglied im Verhandlungsteam im Textilbereich war sie an der Durchsetzung des Mindestlohnes von 1.500 Euro in der Textilindustrie maßgeblich beteiligt. 

Alle drei Kolleginnen waren zusätzlich in sehr vielen maßgeblichen Funktionen sowie in der Bundesfrauenorganisation der Gewerkschaft PRO-GE tätig.

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