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Weltberühmte Schnitten aus Wien

Das innerstädtische Manner-Werk wurde gerade für 40 Millionen Euro ausgebaut, dazu errichtete der Betrieb im Innenhof ein siebenstöckiges Gebäude. Die Produktion der Manner-Schnitten erfolgt nun von oben nach unten.
Mit dem Schließen des Werks in Perg wurde 2016 der weltgrößte Waffelofen zerlegt und im vierten Stock des neuen Gebäudes wiederaufgebaut.
Die Erzeugnisse werden regelmäßig streng auf Qualität aber auch auf äußerliche Kriterien wie gleichmäßige Dicke kontrolliert.
Die Rezeptur für Waffelteig und Haselnusscreme der originalen Manner-Schnitten hat sich seit der Erfindung 1898 nicht verändert.
Die Verpackung erfolgt weitgehend automatisiert, ebenso das Aussortieren beschädigter Ware. Vom Lager im Erdgeschoß werden die Produkte schließlich in über 50 Länder weltweit geliefert.
Arbeiterin an Waffelofen Mit dem Schließen des Werks in Perg wurde 2016 der weltgrößte Waffelofen zerlegt und im vierten Stock des neuen Gebäudes wiederaufgebaut.
Qualitätskontrolle Schnitten Die Erzeugnisse werden regelmäßig streng auf Qualität aber auch auf äußerliche Kriterien wie gleichmäßige Dicke kontrolliert.
Abfüllen von Waffelteig Die Rezeptur für Waffelteig und Haselnusscreme der originalen Manner-Schnitten hat sich seit der Erfindung 1898 nicht verändert.
Verpackungsmaterial Mannerschnitten Die Verpackung erfolgt weitgehend automatisiert, ebenso das Aussortieren beschädigter Ware. Vom Lager im Erdgeschoß werden die Produkte schließlich in über 50 Länder weltweit geliefert.

Den unverwechselbaren Schokolade- und Waffelduft der Manner-Fabrik kennt wohl jede/R in Hernals und den umliegenden Wiener Gemeindebezirken. Wer besonders aufmerksam ist, kann nahe der Anlieferung auch die eine oder andere Kakaobohne finden. Denn der typische Geschmack der Manner-Schokolade kommt daher, dass deren Herstellung bei der rohen Bohne beginnt.

Manner verfolgt einen eher ungewöhnlichen aber traditionsreichen Weg, was den Standort angeht: Statt auf der grünen Wiese neu zu bauen, wurde das seit bald 130 Jahre bestehende, innerstädtische Werk gerade ausgebaut. Für 40 Millionen Euro wurde in einem der beiden Innenhöfe ein siebenstöckiges Produktionsgebäude errichtet. Neben einem Hochregallager gibt es nun genug Platz für Waffelöfen, Creme-Erzeugung und Verpackungsmaschinen. „Fabriken sind in den Städten eigentlich höchst sinnvoll. Wir müssen die Arbeit näher zum Menschen bringen“, ist Arbeiterbetriebsrat Christian Hackl überzeugt, der selbst nicht weit vom Werk wohnt. Rund die Hälfte der 251 Beschäftigen ist in Wien wohnhaft. Im Wiener Stammbetrieb werden neben den berühmten Schnitten auch Kekse, Biskotten, Lebkuchen und Schokolade erzeugt.
 

Streichmassenerzeugung

Im siebten Stock beginnt der eigens entwickelte, vertikale Produktionsablauf mit der vollautomatisierten Herstellung der Streichmassen. Nur bei speziellen Cremen müssen Zutaten händisch beigemengt werden.

 

Betriebsräte Manner

30 verschiedene Nationalitäten sind unter den Beschäftigten vertreten, was nicht immer unproblematisch ist. „Als Betriebsräte versuchen wir dann zu vermitteln“, erzählen Arbeiterbetriebsrat Christian Hackl (li.) und Angestelltenbetriebsrat Peter Freudenschuss (re.).

 

Waffelofen

Neben dem großen Ofen gibt es noch mehrere kleinere Waffelöfen. Ein Arbeiter ist für den gesamten Produktionsablauf eines Waffelofens zuständig. Am Ende der Waffelproduktion schichtet ein Roboterarm die fertigen Waffeln in Kisten.

 

Werkstatt

Um Wege kurz zu halten, wurde eine neue Werkstatt in der gleichen Etage der Waffelöfen eingerichtet.

 

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