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PRO-GE Jugend: Schramböck-Vorschläge sind Etikettenschwindel

Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen wichtiger als neuer Name.
„Die Vorschläge von ÖVP-Wirtschaftsministerin Schramböck zur Attraktivierung der Lehre sind nicht mehr als heiße Luft. Anstatt dafür zu sorgen, dass Lehrlinge mehr verdienen und dadurch der Anreiz für eine praktische Berufsausbildung erhöht wird, wird die Lehrlingsentschädigung in Lehrlingseinkommen umgetauft. Das ist reiner Etikettenschwindel“, kritisiert der Vorsitzende der PRO-GE Jugend, Josef Rehberger.
 
Die Gewerkschaft PRO-GE habe in zahlreichen Kollektivvertragsverhandlungen gezeigt, dass es möglich ist, die Situation der Lehrlinge nachhaltig zu verbessern. So wurden in der letzten Herbstlohnrunde die Lehrlingsentschädigungen für die rund 7.500 Lehrlinge in der Metallindustrie kräftig angehoben und stiegen um durchschnittlich 10 Prozent. Zuletzt gelang in der Elektro- und Elektronikindustrie die Anhebung der Lehrlingsentschädigungen um durchschnittlich 15 Prozent. „Mehr Geld für Lehrlinge bedeutet, dass die Lehrlingsausbildung auch für Menschen über 18 Jahre attraktiv ist“, erläutert Rehberger. „Anstatt PR-Konzepte als Reformen zu verkaufen, sollte Ministerin Schramböck auf die Unternehmer aller Branchen einwirken, die Lehrlinge angemessen zu bezahlen und für ordentliche Rahmenbedingungen in der betrieblichen Ausbildung zu sorgen“, so Rehberger.

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